Gudrun Pieper MdL

Entscheidung ist gefallen: Heidekreis bekommt 195 Mio. für Neubau des HKK

Heidekreis. Es ist ein historischer Tag für das Heidekreis-Klinikum. Der Krankenhausplanungsausschuss des Landes Niedersachsen, bestehend aus Vertretern vieler Bereiche des Gesundheitswesens, hat in seiner Sitzung beschlossen, den Neubau des Heidekreis-Klinikums mit 195 Millionen Euro zu fördern. Das teilt die CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper heute mit. Mit diesem Votum sei der Weg für ein zentrales Krankenhaus in Bad Fallingbostel endlich frei.

Die Landesregierung hat bereits in Vorfeld signalisiert, den Bau finanziell zu fördern. Das wurde jetzt durch den Krankenhausplanungsausschuss bestätigt. „Ich freue mich sehr über die Zusicherung der Förderung. Mit den Landesmitteln aus dem Strukturfonds II kann der Neubau ermöglicht und die medizinische Versorgung im Heidekreis nachhaltig verbessert werden. Schön, dass die Landesregierung das Vorhaben, das bereits seit 2011 avisiert wurde, in diesem Umfang unterstützt. Nun haben wir die einmalige Chance ein zukunftsfähiges Krankenhaus aufzustellen und so die medizinische Versorgung sicherzustellen“, so Pieper.

Dem Landkreis blieben damit rund 46 Millionen Euro Eigenbeteiligung. Doch ohne die Fördermittel des Landes wäre ein Neubau für den Heidekreis nicht zu stemmen gewesen, ergänzt die Abgeordnete. Da erheblicher Sanierungsbedarf an beiden Standorten bestehe, hätte man sich über kurz oder lang die Frage nach der Wirtschaftlichkeit der Häuser stellen müssen.

Im nächsten Schritt werde der Kreistag endgültig darüber entscheiden, ob ein neues Heidekreis-Klinikum in Bad Fallingbostel gebaut wird. Pieper hofft auf eine zügige Entscheidung der Kreistagsabgeordneten, um die Weichen für die Zukunft zu stellen. Mit dem Neubau werden, so Pieper, bessere Rahmenbedingungen für Personal und für Patienten geschaffen. Sowohl in der medizinischen Ausstattung und als auch in der Unterbringung der Patienten werde das neue Heidekreis-Klinikum zukünftig auf dem neuesten Stand sein.

„Mit der Förderzusage bringt die Landesregierung zum Ausdruck, dass ihr die moderne, qualifizierte und wohnortnahe Versorgung besonders im ländlichen Raum ein wichtiges Anliegen ist und sie in die Zukunft investieren will“, so Pieper.