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09.06.2021, 10:55 Uhr
Neues Kita-Gesetz bringt mehr Personal und mehr Qualität

Heidekreis. Mit dem Gesetzentwurf zum neuen Kita-Gesetz für Niedersachsen wird die Betreuung und Bildung für Mädchen und Jungen in Kindertagesstätten und Krippen weiter verbessert. Die Koalition aus CDU und SPD einigte sich am Wochenende, gemeinsam mit der Landesregierung, auf eine Änderung des Niedersächsisches Gesetz über Kindertagesstätten und Kindertagespflege (NKiTaG). Der Gesetzesentwurf soll die Betreuungsqualität steigern sowie dem Fachkräftemangel bei erzieherischen Berufen langfristig entgegenwirken.

„Ich freue mich sehr über die erzielte Einigung. Das neue Kita-Gesetz wird zu mehr Personal und mehr Qualität in den Einrichtungen führen“, betont die CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper. „Damit das gelingt, haben wir die Ausbildungskapazitäten für Erzieherinnen und Erzieher erhöht und setzen die Einführung einer dualisierten Ausbildung um.“

Die Verständigung auf einen Stufenplan zur Einführung der dritten Fachkraft in den Kitas und die damit verbundene Verbesserung des Fachkraft-Kind-Schlüssels sei ein weiterer Schritt zur Qualitätssteigerung in den Einrichtungen, fügt die Abgeordnete hinzu. Der Stufenplan schreibt einen Personalausbau ab 2023 gesetzlich vor. Mindestens 2.000 zusätzliche Auszubildende werden dann mit je 15 Stunden in Kitagruppen gehen. Ab 2027 bekommen Ganztags-Kitagruppen eine dritte Kraft mit 20 Wochenstunden.

„Hiermit schaffen wir nicht nur Planungssicherheit und mehr Qualität in unseren Kindertagesstätten. Wir ermöglichen auch eine qualitativ hochwertige, praxisorientierte Ausbildung, die nicht nur den Auszubildenden, sondern besonders den Kindern Vorteile bringt“, so Pieper.  

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