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28.04.2021, 09:58 Uhr
Städtebauförderungsprogramm 2021: mehr als 4 Millionen Euro für den Heidekreis

Heidekreis. Gute Nachrichten für den Heidekreis verkündete die CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper: Aus dem Städtebauförderprogramm 2021 für Niedersachsen fließen über 4 Millionen Euro in den Heidekreis.

Aus dem Programm ‚Lebendige Zentren‘ wird der Ausbau der Innenstadt in Bad Fallingbostel mit insgesamt 418.000 €, die Gestaltung des Zentrums in Rethem mit 523.000 € und die Sanierung der Soltauer Kernstadt mit 245.000 € gefördert. Die Gemeinden Neuenkirchen und Schneverdingen erhalten insgesamt 1.700.000 €, die Städte Munster und Wietzendorf erhalten einen Anteil von 27.000 €.

Zur Förderung des Wachstums und der nachhaltigen Entwicklung wurden der Stadt Bad Fallingbostel für die Sanierungsgebiete Wiethop und Weinberg Fördersummen in Höhe von 656.000 € und 594.000 € bewilligt.

„Über diese Nachricht bin ich hocherfreut“, kommentiert Gudrun Pieper die Förderzusage der Landesregierung. „Wir können durch die Städtebauförderung die Entwicklung unserer Region weiter voranbringen. Besonders in der aktuellen Situation ist die Städtebauförderung eine tragende Säule für die Entwicklung in unseren Städten und Gemeinden. Die Förderung unterstützt die Kommunen, wichtige Investitionen in die Stadt- und Ortsentwicklung zu tätigen, wodurch Ortskerne attraktiv gestaltet werden, brachliegende Flächen aktiviert oder Grün- und Freiflächen geschaffen werden können.“

Besonders finanzschwache Gemeinden können auch in diesem Jahr wieder dadurch entlastet werden, dass der kommunale Eigenanteil an den förderfähigen Kosten auf 10 Prozent gesenkt wurde. Im vergangenen Jahr wurde die Städtebauförderung flexibilisiert, in dem die Förderprogramme von sechs auf die drei Schwerpunkte „lebendige Zentren“, „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ und „Sozialer Zusammenhalt“ konzentriert wurden. Die Förderobergrenze für Erschließungsmaßnahmen wurde rückwirkend zum 01. Jan. 2020 aufgehoben. „Das alles leistet einen Beitrag, um die Investitionsbereitschaft in den Kommunen hoch zu halten. So werden zusätzlich positive Anreize für die Baubranche gesetzt und Arbeitsplätze im Handwerk und in der Bauwirtschaft gesichert. Zudem werden starke Impulse zur Abmilderung der coronabedingten Folgen gesetzt, von denen dann die regionale, häufig mittelständisch geprägte Wirtschaft profitiert“, so Pieper. 

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