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09.12.2020, 16:28 Uhr
Umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen an der A7
 Heidekreis. Auf der Autobahn A 7 zwischen der Anschlussstelle Dorfmark und der Anschlussstelle Bad Fallingbostel werden umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen zum Schutz der Anwohner durchgeführt, informiert die CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper. Bereits Mitte November hat sie sich in einem Schreiben an Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann gewandt und ihn auf die zu erwartende Lärmbelästigung im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der A7, speziell für die Ortsteile Bad Fallingbostel, Dorfmark, Jettebruch, Riepe, Vierde und Mengebostel, hingewiesen. Kern der Forderung war die bauliche Verlängerung und Erhöhung der geplanten Lärmschutzmaßnahmen.

 „Das mit dem Ausbau verbundene Lärmaufkommen wird mit Erweiterung der Fahrbahn auf sechs Fahrtstreifen deutlich gesteigert. Lärmschutzmaßnahmen entlang der Autobahn sind für viele Anwohner ein Segen und sorgen für mehr Lebensqualität“, erläutert die Abgeordnete. „Die Ortsvorsteher haben sich zuletzt mit diesem Anliegen an mich gewandt und ich nehme die Forderungen sehr ernst.“
Das Niedersächsische Verkehrsministerium hat Erhebungen zur zukünftigen Lärmsituation auf diesem Streckenabschnitt durchgeführt. Jetzt hat Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann auf den Brief der Landtagsabgeordneten geantwortet. Das Antwortschreiben enthält für die Anwohner Erfreuliches: Da es sich beim geplanten Ausbau der A7 um eine wesentliche Änderung der Straße handelt, werden hier die gesetzlichen Regelungen im Bundes-Immissions-Schutzgesetz und der Verkehrslärmschutzverordnung für den Lärmschutz zugrunde gelegt, wie sie auch beim Neubau einer Straße gelten. Die Planfeststellungsverfahren sehen daher umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen vor. 

 Für Dorfmark bedeutet das 4m bis 7m hohe Lärmschutzwälle und 3m bis 4m hohe Lärmschutzwände mit einer gesamten Länge von 2.300m. Zum Schutz von Vierde entsteht ein rund 5m hoher Lärmschutzwall mit einer Länge von 700m. Zusätzlich werden im Bereich von Bad Fallingbostel Lärmschutzwände mit 4m bis 7m Höhe und einer Gesamtlänge von 1.300m angebracht. Hinzu kommt ein lärmmindernder Fahrbahnbelag auf einer Länge von 1.600m zum Einsatz. Zusätzlich sind hier passive Lärmschutzmaßnahmen (z.B. Schutz an Gebäuden) vorgesehen.
Für den Bereich Jettebruch ist eine 700m lange und 4m bis 5m hohe Wall-/Wandkombination geplant. Wense wird mit einer 780m langen und 4m bis 7m hohen Wall-/Wandkombination ausgestattet. Die Ortschaften Riepe und Mengebostel sind über einen Kilometer von der A7 entfernt. Überschreitungen der Immissionsgrenzwerte sind dort nicht zu erwarten.

Gudrun Pieper begrüßt die geplanten Maßnahmen: „Es freut mich sehr, dass auch die die Anwohner vom Ausbau der A7 profitieren können. Auch wenn Autobahnen die Lebensadern unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft sind, dürfen sie nicht zulasten der Anwohner gehen. Ihr Schutz hat für mich höchste Priorität!"

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