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09.07.2019, 11:48 Uhr
Qualität setzt sich durch

Walsrode. Im Rahmen ihrer alljährlichen Sommertour durch den Wahlkreis besuchte die CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper, gemeinsam mit Uta Paschke-Albeshausen (Vorsitzende CDU-Gemeindeverband Walsrode), den Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes in Walsrode. Die Leistungsbereitschaft der vielen hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK wurde im Gespräch mit dem Kreisgeschäftsführer Reiner Heming und dessen Stellvertreter Mirco Schröder deutlich. Gudrun Pieper informierte sich erneut über die vielfältigen Aufgaben und Leistungen, die vom DRK für die Bürgerinnen und Bürger erbracht werden, um nach wie vor inhaltlich auf dem neuesten Stand zu sein.

 

 

 

Das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Fallingbostel e. V., kann sich über ein stetes Wachstum freuen. Mittlerweile beschäftigen wir annährend 350 Mitarbeiter in unseren Einrichtungen, so Reiner Heming. Und ganz neu ab Mai diesen Jahres betreiben wir einen Fahrdienst für Rollstuhltransporte und Transporte mit dem Tragestuhl.

Zu den Dienstleistungen, die das DRK in Walsrode und Bad Fallingbostel anbietet, gehören außer dem Rettungsdienst und dem Krankentransport beispielsweise auch Angebote für Kinder und Senioren. So unterhält das Deutsche Rote Kreuz seit 2016 das Seniorenpflegeheim im Sunderpark. Das 5 Hektar große Areal bietet ausreichend Platz, so dass die Idee eines Betriebskindergartens entstand. „Uns ist die Qualität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr wichtig. Das entlohnen wir übertariflich. Darüber hinaus wollen wir mit dem Kindergarten speziell auf die Bedürfnisse junger Eltern eingehen, ihnen ermöglichen Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen und damit unsere Attraktivität als Arbeitgeber steigern“, erklärte Reiner Heming die Idee und fügte hinzu. „Qualität setzt sich durch!“ Des Weiteren sei eine enge Vernetzung zwischen Kita und Pflegeheim geplant. Gudrun Pieper begrüßte das Vorhaben: „Es ist großartig, dass das Deutsche Rote Kreuz eine Möglichkeit gefunden hat, um Jung und Alt zu verbinden. Das ist eine Win-Win-Situation für beide Seiten.“

Während des Besuches sprach Heming auch die gute Zusammenarbeit mit dem Heidekreis-Klinikum an. Mit den Fachärzten des HKKs finde auf ganzer Linie ein toller Austausch statt. Eine gute Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst, Ärzten, Krankenhäusern und Pflegeheimen werde in Zukunft wichtiger denn je, um eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung sicherzustellen, waren sich alle Anwesenden einig.

Reiner Heming und Mirco Schröder machten deutlich, das jetzt die Landesregierung  gefordert ist, die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes zur Bereichsausnahme im Rettungsdienst im Niedersächsischen Rettungsdienstgesetz zu verankern, damit zukünftig die Möglichkeit besteht, Rettungsdienstliche Leistungen ohne Europaweite Ausschreibung an Hilfsorganisationen zu vergeben.

„Der Rettungsdienst hier im Heidekreis funktioniert vorbildlich. Wir haben bewährte Strukturen. Es geht bei alle dem um Leben und Tod, um Sekunden, die entscheiden. Nicht auszudenken, wenn hierbei Sparmaßnahmen, mangelnde Qualifizierung und Überlastung der Mitarbeiter Leben und Gesundheit der Menschen gefährden könnten“, so Pieper abschließend.

 

 

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