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03.07.2018, 12:20 Uhr
Boom der Robotermäher

Rethem. In Sachen Land- und Gartentechnik hat sich das Familienunternehmen Weber einen guten Ruf erarbeitet. Seit über 100 Jahren ist der Betrieb bereits in Rethem ansässig. Jetzt hat die CDU Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper, gemeinsam mit den beiden Mitgliedern des Samtgemeindeverbands Rethem Renate Rodewald und Werner zum Berge, den Geschäftsführer und sein Maschinenzentrum wiederholt besucht.

 

War der Betrieb 1912 noch als reiner Schmiedebetrieb gegründet worden, ist Jörg Weber heute neben der Landtechnik zusätzlich auf Gartentechnik spezialisiert. Aus dem Schmiedebetrieb wurde ein Betrieb mit vier Mechanikern, einem Auszubildenden, einem Lageristen und einer Bürokraft. Von Anfang an waren Platzprobleme hinderlich, so dass die Anmietung einer Halle auf dem ehemaligen Toschi-Gelände 2013, eine große Entlastung darstellte.

 „Nicht nur der Landtechnikbereich wird immer technisierter“, erklärte Weber, der 2015 die Nachfolge der Firma angetreten hat. „Wir erleben hier gerade einen großen Boom der Robotermäher.“ Aus diesem Grund wurde ein Vorführgarten angelegt, in dem die potentiellen Kunden ihren Mähroboter im Einsatz sehen können. Der Vorteil der selbstfahrenden Rasenmäher liege auf der Hand: „Die abgemähten Rasenspitzen verbleiben auf dem Rasen und werden zu Humus. Das düngt gleichzeitig den Rasen und schafft einen dichten Bewuchs. Außerdem vertreibt die ständige Bewegung des Gerätes Spitzmäuse und Maulwürfe auf natürlicher Weise aus dem Garten.“ Neben dem Verkauf hat sich das Unternehmen einen Namen als Reparatur-Service mit Hol- und Bringdienst für Gartengeräte gemacht. Darüber hinaus werden Gebrauchtmaschinen vertrieben und diverse Geräte, wie Mäher oder Motorsägen, verliehen. Wesentlich für die Kundenzufriedenheit ist auch seine Firmen-Philosophie, mit einem eigenen umfangreichen Ersatzteillager, auch in dringenden Fällen, schnell reagieren zu können.

Im Gespräch beklagte der Geschäftsführer allerdings den allgemeinen Fachkräftemangel. Gerne würde er zusätzliche Ausbildungsstellen zur Verfügung stellen, doch es gäbe kaum Bewerber: „Es fehlt jungen Leuten zunehmend das Interesse an der Landtechnik, obwohl mit modernster Technik, wie Computern, gearbeitet wird.“ Ein Wachstum sei so kaum möglich. Gudrun Pieper konnte sich wiederholt davon überzeugen, dass „der Mittelstand nach wie vor der Job-Motor in unserem Land ist.“

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