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29.06.2018, 11:06 Uhr
Breit gefächerte Angebote
Gudrun Pieper auf Sommertour in Bomlitz

Bomlitz. CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper besuchte, im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour, die Gemeinde Bomlitz. Das Thema ‚Soziales und Bildung‘ stand dabei im Vordergrund. Daher informierte sie sich, gemeinsam mit dem CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Peter Jahnke über Beratungs- und Unterstützungsangebote bei der Gemeindlichen Sozialarbeit. In der Kindertagesstätte Benefeld machte sie sich anschließend ein Bild von der aktuellen Betreuungssituation.

 

Ob Eltern-Kind-Gruppe, Lesecafé, Ferienprogramm, Interkulturelle Woche, Boxen, Tanzen oder Kochen, das Angebot der Gemeindlichen Sozialarbeit in Bomlitz ist groß. „Zu uns können alle kommen!“, machten die Sozialarbeiterinnen Cristine Idrizaj und Meike Rüßeler-Ferguson deutlich. Als erste Einrichtung im Landkreis hat die Gemeinde Bomlitz bereits Mitte der 80er die Sozialarbeit installiert und bis heute ist die Einrichtung nicht müde geworden Menschen in allen Lebensbereichen zu unterstützen. „Wir haben hier alles unter einem Dach“, so Idrizaj. „Als anerkannte Beratungsstelle für Schwangere, können wir vor Ort direkt Hilfsmöglichkeiten aufzeigen, auch, wenn sich entschieden wird die Schwangerschaft fortzuführen.“ Durch den geschützten Eingang im hinteren Bereich, bleibt die Anonymität gewahrt. Die Nähe zu Bücherei und Physiotherapie trage dazu bei, dass die Menschen ‚eben mal kurz‘ etwas nachfragen. Daraus ergäben sich nicht selten intensive Beratungsgespräche.
Jugendliche, aus unterschiedlichsten Motivationen, kommen gerne montags und mittwochs zum Jugendtreff. Ganz unverbindlich kochen sie hier gemeinsam, spielen Billard oder unterhalten sich einfach nur. Der besondere Stolz der Sozialarbeiterinnen, die neue Gemeinschaftsküche im Keller, wurde komplett von den Jugendlichen eingebaut. „Die Sozialarbeit Bomlitz bietet mit seinen vielfältigen Angeboten einen wertvollen Baustein der Beratungslandschaft in unserer Region“, so Gudrun Pieper. „Das Engagement der Sozialarbeiterinnen verdient großen Respekt und Anerkennung. Die Einrichtung bietet in vielfältiger Weise Unterstützung und Orientierung. Denn jede Hilfe, die wir frühzeitig leisten können, verhindert spätere Probleme und fördert die Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen.“

Die ganz Kleinen fühlen sich in der Integrativen Kindertagesstätte in Benefeld wohl. Davon konnte sich die Landtagsabgeordnete bei ihrem nachfolgenden Besuch überzeugen. Das offene Konzept ermöglicht den Kindern täglich neu, selbständig zu entscheiden, welche Angebote sie wahrnehmen möchten. Dabei stehen das Atelier und der Forscherraum besonders hoch im Kurs. Pieper zeigte sich beeindruckt: „Für die Kinder wurde hier ein besonders vielfältiges Angebot geschaffen: Ob in der Bewegungshalle, dem Außenspielgelände oder der Wortwerkstatt, für jedes Kind ist individuell die Chance zur bestmöglichen Entwicklung geschaffen worden.“ Da ein Erzieher nicht mehr als 10 Kinder gleichzeitig in der Wortwerkstatt betreuen kann, wirken sich hier personelle Engpässe besonders schnell aus. Einrichtungsleiterin Jutta Lebid berichtete, dass eine Betreuung von 6.45Uhr bis 17Uhr möglich sei, um den Eltern die größtmögliche Flexibilität zu geben. Immer mehr Familien, in denen beide Elternteile berufstätig sind sowie Alleinerziehende, seien auf gute Betreuung angewiesen. 23 Kinder seien momentan bis 15Uhr angemeldet, so Lebid. „Durch die kommende Beitragsfreiheit haben wir für das nächste Kindergartenjahr jedoch bereits 38 Anmeldungen für den Ganztag. Unsere Personalsituation ist durch Personalausfälle bereits jetzt angespannt.“ Dazu käme die Verlegung der Sprachförderung der angehenden Erstklässler von der Grundschule in die Kitas. „Dieser Schritt war schon lange überfällig“, ergänzt die Leiterin. „Aber dafür benötigen wir zusätzliches qualifiziertes Personal.“ Auch Pieper wies darauf hin, dass Erzieherinnen und Erzieher für die Sprachförderung gut ausgebildet und Stundenkontingente haben müssen. Der Besuch habe ihr erneut verdeutlicht, dass nur mit genügend Personal ein solches Betreuungsangebot auf die Beine gestellt werden kann. Deswegen sei es wichtig, genügend Fachkräfte auszubilden und den Beruf der Erzieherin/ des Erziehers attraktiver zu gestalten. „Deshalb setzen wir uns mit unserem aktuellen Entschließungsantrag der CDU/SPD Regierungskoalition für eine dualisierte Ausbildung mit höheren Praxisanteilen in der Ausbildung, Schulgeldfreiheit an allen Fachschulen und einer angemessenen Vergütung für die Auszubildenden ein. Nur so können wir die frühkindliche Bildung in Niedersachsen weiter voranbringen,“ so Pieper abschließend.

 

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