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Neuigkeiten
27.01.2020, 08:51 Uhr
Spannende Einblicke in den Alltag einer Abgeordneten
Praktikumserfahrungen des Walsroder Gymnasiasten Theo Mahler
 Hannover. Nach über zehn Schuljahren und jeder Menge Wissen, das man in den einzelnen Fächern angehäuft hat, wird für einen Gymnasiasten die Frage immer spannender: Was will ich eigentlich einmal studieren? Welchen Beruf möchte ich später ergreifen?

Und: Was hilft einem angehenden Abiturienten dabei besser, als sich einmal in der Praxis mit seinen Wunschvorstellungen auseinanderzusetzen und beispielsweise in einem Praktikum zu testen, wie weit Wunsch und Realität voneinander entfernt liegen.

Das zweiwöchige Schulpraktikum, das in den 11. Klassen des Gymnasiums Walsrode zu Beginn des Kalenderjahres und zugleich zum Ausklang des Schulhalbjahres auf dem Programm stand, war eine gute Gelegenheit dafür. Und es galt das Motto: „Rechtzeitiges Kümmern und Nachfragen sichert gute und spannende Praktikumsplätze.“ Eine Erfahrung, die auch Gudrun Pieper, Landtagsabgeordnete der CDU im niedersächsischen Parlament, bestätigen kann. Seit dem Beginn ihrer Abgeordnetentätigkeit im Landtag in Hannover bietet sie Praktikanten regelmäßig Praktika an.

Gerade junge Leute für Politik zu begeistern, ihnen einen Einblick in Zusammenhänge zu ermöglichen und ihnen zu zeigen, wie Entscheidungen, zum Beispiel in einem Parlament, getroffen werden, wie Demokratie in unserem Lande funktioniert, steckt hinter ihrem Engagement. Vor diesem Hintergrund zeigte sie sich erfreut, als Theo Mahler aus Rethem, Schüler der Klasse 11. des Walsroder Gymnasiums, bereits im vergangenen Jahr auf sie zukam und sich in ihrem Abgeordnetenbüro für das zweiwöchige Praktikum bewarb. Wichtig war ihr bei der Zusage, dass hier nicht jemand kam, der einfach nur sagte: „Ich will halt mal sehen, was Sie da so machen“, sondern, dass sie bereits in den Vorgesprächen erkannte, da interessiert sich ein junger Mensch wirklich für die Materie und ist auch selbst ambitioniert, später einmal „so oder so“ ein Stück politischer Verantwortung zu tragen. Eine Vorliebe für das Fach Politik rundeten das Bild, das sie sich von dem 16-jährigen machen konnte, ab.

„Ich hatte das Glück, dass ich unterschiedliche Eindrücke aus der Enquete-Kommission erfahren habe, u.a. auch den Vortrag von Florian Marcus aus Estland über die Digitalisierung allgemein und in der Medizin erlebte. Ebenso konnte ich bei den Beratungen in den Arbeitskreisen Soziales und Europa wichtige Erfahrungen sammeln, um auch zu verstehen, wie Anträge formuliert werden und welche Motivationen dahinterstecken“, zeigt sich Theo Mahler begeistert. Eigentlich sei jeder Tag ein Höhepunkt gewesen.

Hervorhebenswert waren aber, nach Ansicht des motivierten Praktikanten, unter anderem die Teilnahme an den Ausschusssitzungen, der nichtalltägliche Besuch beim Neujahrsempfang der CDU Neuenkirchen und die Podiumsdiskussion zum Thema Erdgasbohrungen in Bad Fallingbostel.

„Fasziniert haben mich während des Praktikums die konkreten Einblicke in die Politikfelder Sozial- und Europapolitik, mit denen sich Frau Pieper insbesondere beschäftigt“, erzählt der Gymnasiast. „Ich habe in diesen Tagen davon profitieren können, dass Frau Pieper eine aufgeschlossene Gesprächspartnerin für junge, politikbegeisterte Menschen ist, habe an konkreten Beispielen erlebt, wie engagiert sie sich für die Belange ihres Wahlkreises einsetzt und, dass sie die Interessen der Wähler durch die Mitarbeit in einer Reihe von Ausschüssen wahrnimmt. Dadurch war das Praktikum eine Bereicherung. Ich hätte es mir nicht besser wünschen können“, gibt der 16-jährige unumwunden zu.