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17.07.2009, 08:48 Uhr
Alles in einer Hand
CDU Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper zu Besuch in Bomlitz
Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper (CDU) ließ sich kürzlich bei Ihrem Besuch von dem Fachbereichsleiter Sozialwesen, Michael Kyritz, erläutern welche Konzepte für die Zukunft überdacht werden sollen. Die Errichtung eines Seniorenservicebüros und Umstrukturierungen in Bereich der Kitas waren dabei die Kernelemente.
Bomlitz -
Kyritz erklärte, wie wichtig es sei, dass jedes Kind in seiner Einzigartigkeit gesehen und gefördert wird. „Nach unserer jahrelangen Erfahrung im Bereich der Integration, wollen wir nun Weiterentwicklungen der Kita-Konzepte in Formen bringen. Dabei könnte ein Teil der Fortschreibung nach der IDE („Inklusion durch Enkulturation“) ausrichtet sein“, so Kyritz. Ziel ist es in diesem Zusammenhang, allen Kinder und jungen Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, ein ihren Fähigkeiten und Neigungen entsprechendes Bildungsangebot zu machen. Dafür sei die Arbeit in offenen Gruppen besonders geeignet. Durch diese Arbeit werden die Lerngruppen für die Kinder verkleinert, der vorhandene Personalstamm muss sich dann mit der inhaltlichen Arbeit auseinandersetzen. Bereits jetzt arbeiten die Kindertagesstätten in Bomlitz mit besonderen Schwerpunkten, wie z.B. Lernwerkstätten oder dem „Markenzeichen Bewegungskindergarten“ mit speziell geschultem Personal. Gudrun Pieper ergänzte, dass es zurzeit eine Projektinitiative unter dem Motto „Musikland Niedersachsen“ gibt, die sich zum Ziel gemacht hat mehr Menschen zur Musik zu bringen. Sie sicherte zu beim Kultusministerium nach Projekten im Kita-Bereich anzufragen.
 
Dennoch bereiten die jährlich sinkende Geburtenrate und der Anstieg des Anteils älterer Menschen Michael Kyritz Kopfzerbrechen: „Schon heute gehen in Bomlitz deutlich weniger Kleinkinder in die Kitas. Das ist ein sehr gravierender Trend für unsere Gemeinde.“ Über die nächsten Jahre gesehen bedeutet dies, dass weniger Kinder die Schulen in Bomlitz besuchen. Bei aller Sympathie für die Schulform der IGS müssen die Schulstandorte der Kommunen vor dem Hintergrund des ortsnahen Angebotes und der sozialen Bedeutung, gesichert sein, gerade eine kleinere Schule vor Ort ist persönlicher und bringt deutliche Vorteile in der Erreichbarkeit.
 
In Anbetracht des demografischen Wandels macht sich die Gemeinde Bomlitz Gedanken über die Hilfen für ältere Bürger z.B. die Errichtung eines Seniorenservicebüros. Damit soll vor allem die Unabhängigkeit und Eigenständigkeit älterer Menschen gezielt unterstützt werden. Die Büros bauen ein lokales Netzwerk von ehrenamtlichen, nachbarschaftlichen und professionellen Anbietern auf. An die Servicebüros können sich alle älteren Menschen mit ihren Fragen zur Lebens- und Alltagsbewältigung, aber auch alle Anbieter von Unterstützungsleistungen wenden. Michael Kyritz erläutert: „Als zentrale Ansprechstelle könnte das Büro Informationen und Dienstleistungen aus einer Hand anbieten oder vermitteln, um so älteren Menschen unnötigen Aufwand und weite Wege zu ersparen. Allerdings muss bei all diesen Überlegungen die finanzielle Machbarkeit geprüft werden. Sicherlich kann eine Entwicklung von Konzepten mit der Unterstützung durch Landesmittel einfacher gestaltet werden.“ Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper begrüßte dieses Vorhaben und bot ihre Hilfe bei der Beantragung von Fördergeldern an.

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