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02.07.2009, 08:40 Uhr
Keine Angst vor großen Konzernen
Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper besucht Stadtwerke Böhmetal GmbH


Walsrode.
„Die Stadtwerke Böhmetal GmbH hat eine breite und nach wie vor stabile Basis.“ Geschäftsführer Martin Hack ist überzeugt, dass für die Stadtwerke Böhmetal gute Zukunftsperspektiven gegeben sind. Mit Sorge erläuterte er allerdings der Landtagsabgeordneten Gudrun Pieper (CDU), bei Ihrem kürzlich stattfindenden Besuch, vor welche Aufgaben ein vergleichsweise kleines Unternehmen durch die Regularien der Bundesnetzagentur gestellt wird. Schließlich gelte es, weitestgehend unabhängig von der Unternehmensgröße, die gleichen Anforderungen zu erfüllen, wie es für große Energieunternehmen wie EWE, EON, RWE oder Vattenfall gilt.
Trotz des freien Wettbewerbs, der seit 1998 gelte, sieht er jedoch keine unmittelbare Gefahr durch die Vorgehensweisen der großen Energiekonzerne und Energiehändler. „Wettbewerb ist nichts Nachteiliges“, unterstreicht Hack seine Ausführungen.
Die Stadtwerke Böhmetal GmbH versorgt die Einwohner aus Bad Fallingbostel, Walsrode, Osterheide Bomlitz, Ahlden, Rethem und Schwarmstedt mit Strom, Erdgas und Wasser. Zusätzlich betreut sie die Bäder der Bädergesellschaft Böhmetal.
 
„Wissen Sie eigentlich, dass wir an unsere Haushalte im 1.000 Liter frisches, hochwertiges un gut temperiertes Trinkwasser für gerade mal 1,50 € verkaufen?“ erkundigt sich der Geschäftsführer bei der Landtagsabgeordneten. Diese Menge entspricht rund 83 Kisten Wasser aus dem Getränkeladen. Den Kostenvergleich und die Bewertung des Angebotes der Stadtwerke kann jeder sparwillige Kunde selbst vornehmen.
„Unser Wasser hat eine so hervorragende Qualität, dass es sogar in der Getränke- und Lebensmittelindustrie sowie im Pharmabereich eingesetzt wird“.
 
Mittlerweile wurden auch aufgrund der hohen Qualität an verschiedenen Schulen Trinkwasserspender aufgestellt. Dieses Kooperationsangebot der Schulen mit den Stadtwerken werde ausgesprochen gut angenommen und wird noch ausgebaut.
Auf Nachfrage der Landtagsabgeordneten erläuterte Hack, dass das
Bestehen des Hallenbades in Walsrode und auch der Bäder in Bad Fallingbostel mindestens für die nächsten 10 Jahre gesichert sei. Die lokale Politik hat dies auf der Grundlage umfassender Analysen als Vorgabe für die Bädergesellschaft festgelegt. Dies hat besondere Bedeutung, da Schulen, Vereine und organisierte Gruppen den überwiegenden Anteil der Besucher stellen. Zu der Schließung des Freibades in Walsrode macht Hack deutlich, dass die Besucherzahlen im Verhältnis zu den stark steigenden Betriebs- und Unterhaltungskosten – und sicherlich auch aufgrund der Gesamtzahl der Bäder in der Region - zu gering gewesen seien. Um das Freibad aus den 60er Jahren zu modernisieren, wären erhebliche Investitionen notwendig gewesen, die die Kosten weiter gesteigert hätten. Mit der Entscheidung zu dem für die kommenden Jahre festgelegten reduzierten Angebot war es möglich Kosten zu senken und das Angebot zu sichern.
Gudrun Pieper bestätigte, dass höhere Eintrittspreise, zur Deckung der steigenden Kosten, nicht toleriert worden wäre, wie Gespräche mit Bürgern deutlich gemacht haben.

Neben den Kernaufgaben arbeiten die Stadtwerke intensiv mit der lokalen Feuerwehr zusammen. Beim dem jährlich stattfindenden Tag der offenen Tür im Wasserwerk Walsrode, war daher die Jugendfeuerwehr wieder als aktiver Partner vertreten. Gudrun Pieper sicherte zu selbst beim nächsten Tag der offenen Tür vor Ort zu sein.

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