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22.05.2009, 11:43 Uhr
Gudrun Pieper besucht Sozialraumbuero
Kürzlich besuchte die CDU Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper das Sozialraum- sowie das Familien- und Kinderservicebüro Walsrode in der Moorstraße. Sie war der Einladung des Walsroder CDU-Ratsherren Rainer Pätzold gefolgt, der ihr gemeinsam mit dem Koordinator des Stephansstiftes Roger Walter und seiner Teamkollegin Stefanie Vielguth das umfangreiche Aufgabenspektrum vorstellen wollte.
Walsrode. -
“Nach gewissen Anlaufschwierigkeiten hat sich das Elterncafé jetzt fest etabliert und wird gut angenommen”, so Walter. Es habe sich zu einem wirklichen niedrigschwelligen Familientreffpunkt mit integrierter Elternbildung entwickelt, so der Sozialpädagoge. Die Abgeordnete betonte in dem Gespräch, dass sie den Ansatz unterstütze, Familien in besonderen Situationen möglichst frühzeitig Unterstützung zu bieten. Sie sagte daher der Einrichtung zu, bei der Stellung eines Förderantrages eines weitergehenden Konzeptes beim Sozialministerium behilflich zu sein. Gudrun Pieper verwies auf die zuständige Stelle und hat dort mittlerweile Kontakt aufgenommen, um passgenaue Hilfen formulieren zu lassen.
 
Das Elterncafé ist allerdings nur ein Bestandteil der Sozialraumarbeit. “Unser Beratungsangebot reicht von Familienproblemen über Schwierigkeiten in der Schule bis hin zu Suchtgefahren“, erläuterte Walter. Ein in letzter Zeit zunehmendes Problem sei die Internetabhängigkeit. “Wir haben immer wieder mit Jugendlichen zu tun, die sich 8 -15 Stunden am Tag vor dem PC in ihrem Zimmer verbarrikadieren. Die leben dann teilweise in einer Scheinwelt aus der sie meist nur noch mit professioneller Hilfe zu befreien sind“, berichtete er von den alltäglichen Herausforderungen mit denen es das Sozialraumteam zu tun hat.
 
Problematisch sei bei dieser, aber auch bei anderen psychischen Erkrankungen von Kinder und Jugendlichen, dass es vor Ort keine Möglichkeit einer tagesklinischen Behandlung gebe.
“Eine vollstationäre Behandlung ist häufig, besonders bei Kindern, nicht das optimale Hilfeangebot.
Wir kooperieren daher oft mit der KJP Rotenburg, die für uns eigentlich nicht zuständig ist, aber eine tagesklinische Behandlung für Kinder und Jugendliche anbieten.“ Allerdings seien die Kapazitäten dort auch deutlich begrenzt.
Die CDU Landtagsabgeordnete Pieper sicherte abschließend zu, dieses Problem der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Versorgung, was besonders im ländlichen Raum zu verzeichnen ist, im nächsten Arbeitskreis „Soziales“ zu thematisieren.

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