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16.06.2008, 16:15 Uhr
Gudrun Pieper in Bomlitz: Kurzer Draht zu den Kommunen
Bomlitz. Die Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper (CDU) besuchte kürzlich Bürgermeister Michael Lebid. Sie betonte, dass ihr „an einem kurzen Draht“ zu den Kommunen in ihrem Wahlkreis gelegen sei. So könne sie sich am ehesten für deren Belange in Hannover stark machen.

Eines der Themen war die geplante Fusion der drei Kommunen in der Vogelparkregion. Lebid betonte, dass die Gemeinde der Fusion sehr positiv gegenüber stünde. „Eine Fusion bringt viele Vorteile mit sich, ohne dass die Bürger die gewachsenen Identität mit ihrer Ortschaft aufgeben müssten“, so der Bürgermeister. So sei man sich einig, dass wie bisher auch , jede Ortschaft ihren Ortsvorsteher behalte.

Lobend äußerte sich der Bürgermeister über die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit DowWolff. „Sicher hat der eine oder andere anfangs darüber spekuliert, ob der Arbeitsplatz bei dem „Neuen“ gesichert ist, aber die Bedenken sind schnell verschwunden“ so Lebid. Die Gemeinde Bomlitz hat die gute und enge Zusammenarbeit mit Wolff immer sehr geschätzt und für wichtig empfunden. „Durch die neue Leitung mit anderem Management, hat sich das Interesse etwas verlagert“, meinte der Bürgermeister. Nach wie vor sieht der Bürgermeister den Standort Bomlitz gesichert und somit auch die Arbeitsplätze der vielen Mitarbeiter.

Erfreut zeigte sich die Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper über die familienfreundlichen Arbeitszeiten und die Einrichtung von Heimarbeitsplätzen in der Bomlitzer Verwaltung. „Wir brauchen nicht die jobgerechte Familie, sondern die familiengerechten Jobs“, hob die Abgeordnete hervor. Gerade die öffentliche Verwaltung sei hier als Vorreiter gefragt. „Wir müssen eben mit einem guten Beispiel voran gehen““

Zur weiteren Verbesserung der Kindergartenbetreuung in der Gemeinde wird nach den Sommerferien eine zweite Krippengruppe eröffnet. „Die Warteliste ist lang. Es besteht Handlungsbedarf“, so der Bürgermeister. Sein Anliegen an die Landtagsabgeordnete richtet sich an die Personalbesetzung für diese Gruppen. Es ist aus seiner Sicht erforderlich, dass in Krippengruppen mindestens drei Kräfte arbeiten. Gudrun Pieper schlug vor, zu den zwei Fachkräften Praktikanten einzusetzen. „Ich habe mit diesem Modell sehr positive Erfahrungen in meiner letzten Einrichtung gemacht. Zusätzlich habe ich damals Praktikanten eingestellt, die sich noch nicht schlüssig waren, welchen beruflichen Weg sie einschlagen wollten. Ein FSJ kam für sie nicht in Frage, aber sie wollten schon vielfältige Erfahrungen sammeln“, so die Abgeordnete abschließend.

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