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15.07.2020, 11:33 Uhr
5-Jahres-Ziel bereits erreicht

Düshorn. Auf ihrer „Sommertour“ hat CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper kürzlich Station in Düshorn gemacht. Gemeinsam mit Timo Albeshausen (Kreisvorsitzender der JungenUnion) und Marsha Weseloh (Mentee von Gudrun Pieper) nutzte sie die Gelegenheit, sich ausführlich über die Entwicklung des Dorfladens in den vergangenen drei Jahren zu informieren.

Empfangen wurden die Gäste von der 2. Vorsitzenden des Vereins Dorfladen Düshorn e.V. Renate Dornblut und Ortsvorsteher Matthias Schünemann, die den Besuchern neben einer Ladenführung auch einen Wunsch mit auf den Weg gaben.

Schünemann berichtete, dass es damals ein Jahr brauchte, bis das Dorfladenteam die nötigen Anteilsscheine verkauft habe, um mit einem Eigenkapital von 120.000€ dem Projekt Leben einzuhauchen zu können. Daraufhin konnte der Verein 2016 gegründet werden. Nach der Förderzusage vom Amt für regionale Landesentwicklung ging alles sehr schnell. Der Ortsvorsteher berichtete von der Konzeptionierung sowie dem Aus- und Umbau der damaligen Kreissparkassenfiliale. Um die nötige Verkaufsfläche realisieren zu können, wurde das Gebäude umgestaltet. Innerhalb eines Jahres mit etlichen Stunden Eigenleistung entstand so der neue Dorfladen. Heute befinden sich in den Räumlichkeiten außer der Sparkassenfiliale, die Post, die Bäckerei und das Dorfcafé. Renate Dornblut informierte, dass das Sortiment durch die Famila-Gruppe gedeckt werde. Aber auch viele regionale Lieferanten haben einen Anteil daran. „Café und Laden sind eine tolle Kombination“, erklärte die Abgeordnete nach dem Rundgang in dem Geschäft. „Ich bin begeistert über das vielseitige Angebot und die große Auswahl an regionalen Produkten. Es ist schön zu erleben, wie gut der Laden im Ort angenommen wird. Besonders wichtig ist dies für ältere Menschen, aber auch junge Familien können davon profitieren“, so Pieper.

Keiner der Verantwortlichen verfolge laut Schünemann mit dem Dorfladen die Absicht, hohe Gewinne zu erzielen. Es gehe in erster Linie um die Grundversorgung der Menschen mit Angeboten des täglichen Bedarfs zu fairen Preisen in einer ländlichen Region. Dennoch erwirtschaftete der Dorfladen bereits nach drei Jahren das, was laut Geschäftsplan erst im fünften Geschäftsjahr Ziel sein sollte.

Durch die Corona-Pandemie sei die Kaufkraft im Dorfladen sogar noch gestärkt worden. „Die Leute kaufen stärker an ihrem Wohnort, um große Menschenansammlungen zu meiden. Viele Anwohner wissen wieder zu schätzen, was wir hier im Dorf haben“, berichtete die stellvertretende Vorsitzende. Gehamstert worden sei jedoch trotzdem. „Toilettenpapier und Mehl waren auch bei uns Spitzenreiter.“

Die Politikerin sicherte ihre Unterstützung zu, als die Frage nach der Förderung einer Photovoltaikanlage aufkam. „Gerade in unserem ländlichen Raum ist es erforderlich, solche Projekte zu fördern und zu unterstützen.“ 

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