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29.04.2019, 11:10 Uhr
Vertrauen der Bevölkerung zurückgewinnen

Seit Anfang 2019 ist Dr. med. Achim Rogge als neuer Geschäftsführer des Heidekreis-Klinikums und Nachfolger des Ende 2018 in den Ruhestand getretenen Dr. Christof Kugler im Amt. Zu einem ersten intensiven Austausch traf sich CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper bereits vor einigen Wochen mit dem neuen Geschäftsführer, um aktuelle Ziele und die geplante Zusammenlegung der beiden Häuser zu diskutieren.

Eingehend erörterten Pieper und Rogge, wie das Heidekreis-Klinikum, wirtschaftlich in die Zukunft geführt werden kann. Ein gut strukturiertes Krankenhaus an einem zentralen Standort, das medizinische Leistungen in hoher Qualität erbringe, müsse das vorrangige Ziel sein, um eine gute ambulante und stationäre Versorgung im Heidekreis sicherzustellen. „Auf diese Aufgabe bereiten wir uns bereits jetzt vor“, so der Geschäftsführer. Das Bedürfnis der Bevölkerung nach gesicherter und guter medizinischer Versorgung ist immens hoch und wird auch durch erste Gespräche sehr deutlich. „Die Patienten müssen die Möglichkeit haben, eine möglichst ausgewogene Versorgung in Anspruch nehmen zu können. Nur so können wir das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zurückgewinnen.“

Der Mediziner stellte dar, dass diese Aufgabe durchaus herausfordernd, aber lösbar, sei: „Die Ausgangschancen hier im Heidekreis sind grundsätzlich gut.“ Notwendig sei dafür eine enge Vernetzung zwischen niedergelassenen Ärzten und dem Heidekreis-Klinikum. „Wir möchten ambulant praktizierende Fachärzte für das Krankenhaus gewinnen. So kann die stationäre Betreuung und die ambulante Nachbetreuung von ein und demselben Arzt durchgeführt werden. Das schafft ebenfalls Vertrauen bei den Patientinnen und Patienten“, erklärte er seine Zukunftspläne. Dazu gehöre auch die Förderung der Digitalisierung. „Die elektronische Dokumentation stellt für die Pflegekräfte eine große Entlastung dar. Rein rechnerisch können so zwei Stunden Dokumentationsarbeit am Tag eingespart werden, die letztlich wieder dem Patienten zugutekommen.“

Beide Gesprächspartner waren sich einig, dass das Klinikum medizinische und pflegerische Leistungen auf hohem Niveau anbieten müsse, um den Standort zukunftssicher zu machen. „Nur ein Neubau allein würde das Problem nicht lösen“, machte Rogge deutlich.

Gudrun Pieper sagte zu, das Klinikum, wie auch in der Vergangenheit, weiter intensiv zu unterstützen. Als Mitglied im Ausschuss Soziales und Gesundheit im Niedersächsischen Landtag ist sie mit allen Fragen der medizinischen Versorgung vertraut. Seit Januar 2019 ist sie ebenfalls Mitglied in der Enquete-Kommission, die sich niedersachsenweit mit ‚der Sicherstellung der ambulanten und stationären medizinischen Versorgung‘ gemeinsam mit hochrangingen Experten befasst: „Die medizinische Grundversorgung der Bürgerinnen und Bürger ist von großer Bedeutung. Das haben wir bereits hier im Heidekreis während der Modellphase in den Jahren 2011 bis Ende 2013 der ‚Zukunftsregion Gesundheit‘ deutlich gemacht. Das Heidekreis-Klinikum hat nach wie vor eine Leuchtturmfunktion für den gesamten Heidekreis,“ dessen sind sich Dr. Rogge und Pieper bewusst. „Gerade in unserem ländlichen Raum ist es wichtig, ein zukunftsfähiges Krankenhaus zu haben, das auch für junge Ärzte und angehende Hausärzte oder Fachärzte attraktiv ist.“

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