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13.12.2018, 11:53 Uhr
Politik aus erster Hand

Politik aus erster Hand durfte kürzlich eine 46-köpfige Besuchergruppe aus dem Heidekreis bei einer Fahrt in die Landeshauptstadt erleben. Auf Einladung der CDU Landtagsabgeordneten Gudrun Pieper besuchten sie den Landtag in Hannover.

 

Hannover -

Die Gäste absolvierten ein interessantes und umfangreiches Programm. Zunächst lernten sie in einem halbstündigen Videofilm den Landtag, die Regierung, die Gesetzgebung und das renovierte Leineschloss näher kennen, bevor sie, von der Besuchertribüne aus, der aktuellen Plenarsitzung beiwohnen durften. Hier wurde teilweise hitzig über das Königsrecht des Parlaments, den Haushalt 2019, debattiert. Nach einer knappen Stunde lud Gudrun Pieper ihre Besucher zu einer Frage- und Antwortrunde ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich sehr interessiert und wollten Einzelheiten über die genaue Arbeit einer Abgeordneten im Niedersächsischen Landtag erfahren. Auch Fragen und Anmerkungen zu aktuellen politischen Themen, ob aus der „großen“ Landespolitik oder aus dem Wahlkreis wurden erörtert und, soweit in der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit möglich, von Gudrun Pieper beantwortet und erklärt. Ein Themenschwerpunkt war der zukünftige Umgang mit dem Wolf. Die Gäste waren sich einig, dass die Politik hier zeitnah zu einer endgültigen Einigung kommen müsse. Sorge bereiteten den Besuchern auch die Erdgaserkundungsbohrungen rund um Bad Fallingbostel durch das Unternehmen Vermilion. Gudrun Pieper berichtete, dass sie diesbezüglich in engem Kontakt mit Minister Lies stehe. Kritisch sieht Pieper allerdings das Vorhaben insgesamt, doch bevor es überhaupt zu Bohrungen komme, müsse in jedem Fall eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden, zumal die vermuteten Erdgasvorkommen in Oerbke am Rand eines Trinkwasserversorgungsgebietes oder nahe Riepe in einem touristisch bedeutsamen Gebiet liegen. „Ich kann die Ablehnung in der Bevölkerung sehr gut nachvollziehen und verstehen. Die Resolution des Rates ist ernst zu nehmen“, so Pieper abschließend zu dem Thema.

In Anschluss an die Diskussion blieb noch genug Zeit für ein gemütliches Mittagessen im Restaurant ZeitFür, gefolgt von einem Bummel über den Weihnachtsmarkt an der Marktkirche und der Erledigung der letzten Weihnachtseinkäufe.

Ein informativer und interessanter Ausflug, der wichtige Einblicke in unsere Landespolitik vermittelte – das war am Ende die übereinstimmende Meinung aller Teilnehmer.

 

 


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