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23.02.2018, 10:34 Uhr
Entwicklung bleibt das beherrschende Thema
 Rethem. Wichtige Themen für die Samtgemeinde Rethem standen im Fokus des Gesprächs zwischen der CDU-Landtagsabgeordneten Gudrun Pieper und Samtgemeindebürgermeister Cort-Brün Voige. Einen Schwerpunkt des Gespräches bildete die Zusage des Landes, die Eltern von Kindergarten-Gebühren freizustellen.

 Viele Eltern freuen sich, dass sie ab Sommer von den Kosten für den Kindergarten befreit sind. Diese für sich betrachtet gute Regelung birgt aber für Cort-Brün Voige eine große Gefahr in sich. „Es ist durchaus denkbar und an sich auch gut, dass damit die Nachfrage nach höherstündiger Betreuung steigt.“ Für kleine Kindergärten, wie z. B. in Böhme und Groß Häuslingen, die nur eine Gruppe mit einer vierstündigen Betreuung haben, käme es dann personell zu Engpässen und zu deutlich steigenden Kosten die dann allein von den Kommunen zu zahlen wären. „Es kann nicht sein, dass die Kommunen im ländlichen Raum durch das neue Gesetz finanziell belastet werden“, macht Voige deutlich. Er forderte, dass das Land für die vom ihm verursachten Kosten in voller Höhe aufkommt. Falls dies nicht gelingt, sieht er die Existenz der kleinen Eingruppen-Kindergärten im ländlichen Raum gefährdet. Wie das Land die Finanzierung gestalten will, sei noch nicht vollständig geklärt, berichtet Gudrun Pieper. Umso wichtiger ist es der Abgeordneten, die angesprochenen Punkte direkt in der Fraktion einzubringen, um letztlich einen fairen Ausgleich für alle Seiten zu erreichen.

Die beiden Gesprächspartner tauschten sich desweitern über den Bau des Radwegs an der L159 zwischen Groß Häuslingen und Altenwahlingen aus, der bereits seit vielen Jahren ein großer Wunsch der Bürgerinnen und Bürger ist. Der große Einsatz der Gemeinden Häuslingen und Böhme sowie der Samtgemeinde Rethem habe sich gelohnt, informiert Voige die Abgeordnete. Für diesen Abschnitt findet derzeit das Planfeststellungsverfahren statt. Für 2019/2020 wird mit dem Bau des Radweges gerechnet. „Das ist eine gute Nachricht für unserer Region. Damit wird die Sicherheit für die Radfahrer, insbesondere aber auch für viele Schülerinnen und Schüler auf ihrem Schulweg erhöht“, begrüßt Pieper die Entwicklung. Mit der Planung des nächsten Abschnitts von Altenwahlingen über Böhme bis Bierde soll in Kürze begonnen werden. Pieper machte darauf aufmerksam, dass Mittel seitens des Ministeriums zur Verfügung stehen und ein Förderantrag schnellstmöglich gestellt werden sollte.

Erfreut zeigte sich Gudrun Pieper über die Nachricht, dass aus Landesmitteln eine Förderung der „Dorfregion von Bierde bis Wittlohe“ erfolgt und über die große Beteiligung der Einwohnerinnen und Einwohner an diesem Prozess.

Weiter tauschten sich die Gesprächspartner darüber aus, dass mit dem integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) von der Stadt Rethem ein Antrag an das Land zur Aufnahme in das Städtebausanierungsprogramm gestellt wurde. Dieses Konzept soll die Leitlinie für die weitere Stadtentwicklung sein. Damit stehen der Stadt Rethem bei einer Bewilligung, die für Herbst in Aussicht gestellt wurde, Fördermittel für öffentliche und private Maßnahmen zur Verfügung. „Mit diesen Mitteln wollen wir unserem Ziel den Innenstadtbereich nachhaltig aufzuwerten einen großen Schritt näher kommen“, so Voige. „Unsere Stadt wird damit nicht nur für die Bewohner attraktiver, sondern auch für Touristen und Gäste.“

 

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