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21.07.2008, 16:16 Uhr
Gudrun Pieper besucht Nachbarschaftshilfe Walsrode
Gudrun Pieper besucht Nachbarschaftshilfe Walsrode

Walsrode. Immer mehr Menschen leben allein. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung nimmt ständig zu. Der Staat kann nicht mehr alles leisten. Umso wichtiger wird es, dass die Menschen sich gegenseitig unterstützen und unter die Arme greifen. In vorbildlicher Weise wird dies von der Nachbarschaftshilfe praktiziert. Davon konnte sich kürzlich die CDU Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper einen Eindruck verschaffen, als sie den Verein in seinen Räumlichkeiten in der Moorstraße in Walsrode besuchte.

„Das Prinzip ist einfach“, erläuterte die Vorsitzende Ursula Schuster. „Unsere aktiven Mitglieder unterstützten sich gegenseitig und helfen gemeinsam den besonders Unterstützungsbedürftigen. “Die „Dienstleistungspalette“ ist vielfältig. Sie reicht von Fahrdiensten und Gartenarbeit über Kinderbetreuung und Massage bis zu Dach- und Malerarbeiten. „Es ist aber auch jeder herzlich willkommen, der nur ein paar gesellige Stunden mit Gleichgesinnten haben möchte“ so Ursula Schuster.

Die Nachfrage ist so groß, dass die Arbeit ehrenamtlich kaum noch zu bewältigen ist. Für bestimmte Fertigkeiten wurde bereits ein Aufnahmestopp verhängt. „Wir könnten ein wenig öffentliche Unterstützung gut gebrauchen. Das muss nicht immer Geld sein. Uns würde schon die Bereitstellung geeigneter Räumlichkeiten ausreichen oder eine Mitgliedschaft in unserem Verein mit einem Jahresbeitrag von 12,-- €“, hofft die Vorsitzende auf mehr Unterstützung.

„Ohne ihre Arbeit wäre unsere Gesellschaft ärmer“, würdigte Gudrun Pieper die Arbeit der Nachbarschaftshilfe. „Zudem helfen sie dem Staat durch ihr Engagement Geld sparen“. Insofern werde sie sich erkundigen, ob eine Förderung aus Landesmitteln möglich ist und auch bei den Verantwortlichen der Stadt für eine Unterstützung werben. Auch über die angedachte Fusion der drei Kommunen tauschte sich Gudrun Pieper mit der Nachbarschaftshilfe aus. „Wir haben diese längst vollzogen. Unsere Aktivitäten erstrecken sich über Bomlitz, Bad Fallingbostel und Walsrode“, erklärte Ursula Schuster. 

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