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05.01.2016, 10:07 Uhr
Sehr breites polizeiliches Arbeitsspektrum im Kreis
Wahlkreis. Einen vorweihnachtlichen "Dankeschön"-Besuch absolvierte CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper auch in diesem Jahr bei den Polizeikommissariaten Walsrode und Bad Fallingbostel sowie der Polizeistation Schwarmstedt. Sie sprach den Beamten ihre Anerkennung für die Arbeit im vergangenen Jahr aus. Sie betonte, welche wertvolle Arbeit die Polizei - auch unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit - an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr für die Gesellschaft leiste. Besonders auf die neuen Gegebenheiten mit der Flüchtlingssituation in Bad Fallingbostel hätten die Beamten in kürzester Zeit sehr flexibel und angemessen reagiert.
Erster Kriminalhauptkommissar Wolfgang Börner unterrichtete die Abgeordnete, dass durch die inzwischen sehr gute Organisation durch DRK und Johanniter in der Notunterkunft Bad Fallingbostel sowie insbesondere durch die Weitläufigkeit der gesamten Campanlage relativ wenig Konflikte entstehen. Diese ließen sich in der Regel sehr schnell regulieren. Allerdings kämen nun völlig neue Probleme auf die Beamten zu. „Für die Flüchtlinge sind viele Dinge, die für uns alltäglich sind, unbekannt und absolutes Neuland“, berichtete Börner. Es fängt an mit simplen Verkehrsregeln und geht weiter mit richtigen Benehmen im Hallenbad bis hin zu einfachen Einkaufsverhalten. „Hier müssen wir oft Hilfestellung leisten“. Die Arbeitsschwerpunkte der Polizei in Bad Fallingbostel reichen somit von der Zuständigkeit für fast 100 km Autobahn, der Flächenzuständigkeit in Bad Fallingbostel selbst mit seinen umliegenden Ortschaften und Osterheide bis hin zu neuerdings für für die Thematik rund um das gesamte Flüchtlingscamp. „Damit haben wir hier das breiteste Spektrum im ganzen Heidekreis!“, macht Wolfgang Börner deutlich. „Als Berufsanfänger kann man hier Erfahrungen sammeln, die man anderenorts auch nach Jahren noch nicht hat.“ Leider käme es immer noch häufig vor, dass Berufsanfänger die Arbeit in den ländlichen Regionen scheuen und so oftmals schon nach einem Jahr den Einsatzort wechseln.

Diese Fluktuation mit einem sehr hohen Personaldurchsatz führt häufig dazu, dass immer wieder junge Kollegen neu ausgebildet werden müssten. „Wir brauchen bodenstän
digen Nachwuchs aus dem Heidekreis, die auch hier bleiben wollen!“ ist sich Börner sicher. „Um gute Kräfte in unserer ländlichen Region zu halten, sollten neue Anreize geschaffen werden.“ betonte Gudrun Pieper. Sie versprach das Gespräch mit dem polizeipolitischen Sprecher der CDU-Fraktion Thomas Adasch zu suchen. 

Ein besonders wichtiges Signal nahm die Landtagsabgeordnete aus ihrem Besuch beim Kommissariat in Walsrode mit: "Bei verdächtigen Beobachtungen sollten sich die Menschen nicht scheuen, die Polizei über Notruf 110 möglichst zeitnah zu verständigen", erklärte der Erste Polizeihauptkommissar Helmut Broocks-Kregel. Nach z.B. einem Einbruch müssten die Beamten erst auf die Nachbarn zugehen, um an hilfreiche Informationen zu gelangen. „Von alleine ruft uns leider niemand an.“ Gudrun Pieper konnte dem nur zustimmen und bittet die Bevölkerung auf das eigene Bauchgefühl zu hören und Mut zu fassen, wenn ihnen etwas seltsam vorkommt.
 

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