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09.07.2015, 10:08 Uhr
Heide-Stärke für Asien
Wietzendorf. Interessante Einblicke in ein leistungsstarkes Unternehmen hat CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper bei einem Besuch des Emsland-Stärke-Werks in Wietzendorf erhalten. Werksleiter Thomas Hergenröther und Werkstattleiter Wolfgang Jerke stellten der Abgeordneten und Vorstandsmitgliedern des CDU-Gemeindeverbands Wietzendorf das Werk mit seinen 54 Mitarbeitern vor.
Von links: Christoph Kohlmeyer, Gerhard Meyer, Ilse-Marie von Deylen, Gudrun Pieper, Peter Meyer, Thomas Hergenröther, Wolfgang Jerke
Bereits seit 1970 wird in Wietzendorf native Kartoffelstärke für die Nahrungsmittelindustrie produziert. Seit 1986 wird das Werk von der Emsland Group betrieben, die es 2008 komplett erworben haben. Aus den anfangs 85.000 Tonnen Kartoffeln sind über die Jahre beachtliche 260.000 Tonnen geworden, aus denen sich 54.000 Tonnen Stärke pro Jahr produzieren lassen. Die Nachfrage nach Kartoffelstärke aus Wietzendorf ist besonders hoch. 90% des Produktes werden ins Ausland exportiert. Besonders der asiatische Raum verlangt nach Stärke aus der Heide zur Herstellung von Glasnudeln. „Wir haben in dieser Region sehr gutes und sauberes Wasser. Dies führt zu einer hohen Viskosität und damit einer exzellenten Stärkequalität.“, erklärt Hergenröther. Um eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten findet jährlich eine unabhängige Zertifizierung statt. Wolfgang Jerke berichtet, nicht ohne Stolz, dass das Werk nahezu immer mit Bestnoten abschneidet. Den Abschluss bildete ein ausführlicher Rundgang durch die Fabrik, bei dem sich die Besucher von den hohen Qualitätsstandards des Emsland-Werks überzeugen konnten. „Ich bin beeindruckt von den technischen Arbeitsabläufen und der Professionalität der Produktion“, beschreibt Gudrun Pieper ihre Eindrücke vom Besuch. Eine Besichtigung der ganz anderen Art stand bei der Abgeordneten im Anschluss auf dem Programm: bei der Heide-Transportbeton GmbH HTB berichtete Geschäftsführer Klaus Brustmann von den steigenden Ansprüchen an den Beton. Die Renaturierung des bearbeiteten Geländes ist ebenfalls von großer Bedeutung für das Unternehmen. Das aufstrebende Gewerbegebiet am Hanfberg durfte bei der Sommertour von Gudrun Pieper nicht fehlen. Bürgermeister Uwe Wrieden stellte den aktuellen Baufortschritt und die bereits angesiedelten Betriebe vor. Der Wohnmobil- und Wohnanhängerhändler „Südsee Caravans“ beispielsweise hat ca. 300 Mobilheime vorrätig. So bleiben keine Kundenwünsche mehr offen.

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