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12.01.2015, 11:27 Uhr
Konversion bereitet Sorge
Bad Fallingbostel. Bad Fallingbostel steht vor großen Herausforderungen. Wie geht es nach dem Abzug der Briten weiter? Welche Chancen können genutzt werden? Beim Antrittsbesuch der CDU-Landtagsabgeordneten Gudrun Pieper bei der neuen Bürgermeisterin Karin Thorey lag der zentrale Gesprächsinhalt auf dieser Problematik. Gemeinsam mit Gerhard Pickard, dem Vorsitzenden der Gruppe CDU/Die Liberalen im Bad Fallingbosteler Stadtrat, informierte sich die Abgeordnete über die aktuelle Entwicklung und die weitere Planung. Die Konversion war für Gudrun Pieper schon in der Vergangenheit ein zentrales Thema. Beispielsweise hat sie sich für die Bereitstellung von 5Mio€ für Konversionsmittel eingesetzt, die jedoch von der Regierungsfraktion abgelehnt wurden.
Die Bürgermeisterin kündigte an, die begonnen Treffen mit Beteiligten der Bundeswehr, Politik, BIMA und Landkreis zu einer ständigen Einrichtung zu machen. „Um die Konversion voranzutreiben, ist eine enge Zusammenarbeit enorm wichtig“, machte sie deutlich. Probleme zeichnen sich vor allem für den Wohnungsmarkt ab. Wie schon die Studie „Konversion und Regionalentwicklung in den Landkreisen Celle und Heidekreis“ (KONREK) gezeigt hat, wird hier ein Rückbau unverzichtbar sein. Nachnutzungskonzepte wird die Stadt entwickeln, wenn demnächst der letzte Bestandteil des mehrstufigen Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) vorliegt, der sich mit der Wohnungssituation beschäftigt. Die Nachnutzung des Camp-Geländes im unmittelbar an die Stadt Bad Fallingbostel angrenzenden Gemeindefreien Bezirk Osterheide stellt ein weiteres Problem dar. Thorey erklärte dass im KONREK-Gutachten empfohlen werde, auf Teilflächen der Kasernen gewerbliche Entwicklungsflächen zu schaffen. Bad Fallingbostel und Oerbke verfügten hier aufgrund ihrer hervorragenden verkehrlichen Anbindung an der A 7 über ein großes Potenzial. Gudrun Pieper regte an, hier den Schulterschluss mit allen Beteiligten und Verantwortlichen zu schmieden, um konkrete Lösungen für die Auswirkungen des Briten-Abzugs zu erarbeiten. Gudrun Pieper bot die enge Zusammenarbeit an, was Karin Thorey und Gerhard Pickard sehr begrüßten. Denn auch in der Vergangenheit war es für die Landtagsabgeordnete selbstverständlich, die Verbindung zur Stadt zu haben.

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