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01.12.2014, 21:09 Uhr
Antrittsbesuch bei Bürgermeisterin Helma Spöring

Walsrode. Breitbandausbau, Landesraumordnungsprogramm (LROP) und die Aufnahme von Flüchtlingen standen im Mittelpunkt des Antrittsbesuchs der Landtagsabgeordneten Gudrun Pieper (CDU) bei Walsrodes neuer Bürgermeisterin Helma Spöring. Pieper ließ es sich nicht nehmen Spöring noch einmal persönlich zum neuen Amt zu gratulieren und sich zudem über die aktuelle Entwicklung in Walsrode und Umgebung zu informieren.

 

Helma Spöring berichtete, dass sich der Breitbandausbau auf einem guten Weg befindet. „Mit HTP hat beispielsweise Schwarmstedt einen modernen Telekommunikationsanbieter mit modernen Netzen und einem guten Konzept gewonnen“, so Spöring. Im Raum Walsrode wird die Telekom den Ausbau weiter vorantreiben. Pieper und Spöring sind sich einig, dass schnelles Internet nicht nur für bestehende Gewerbebetriebe und die zukünftige Ansiedlung von Gewerbe, sondern auch für den Zuzug junger Familien, gerade im ländlichen Raum wichtig ist. Im neu entstehenden Gewerbegebiet Schneede wurde mittlerweile eine hochwertige Breitbandinfrastruktur geschaffen. Helma Spöring informierte die Abgeordnete, dass es  dort zum jetzigen Zeitpunkt bereits eine hohe Nachfrage gibt.

Die weitere Entwicklung des ländlichen Raums war auch Gegenstand des Gesprächs über das umstrittene Landesraumordnungsprogramm (LROP). Gudrun Pieper wies darauf hin, dass der vorgelegte Entwurf insbesondere im ländlichen Raum durch die Verflechtungsgebiete kaum Entwicklungsmöglichkeiten zulässt. So müsse beispielsweise die Ansiedlung eines neuen Supermarktes erst mit anderen Kommunen abgestimmt werden. „Schlimmstenfalls führt das dazu, dass ein Markt in einer Kommune geschlossen werden muss, damit ein neuer Betrieb in einer anderen Kommune entstehen kann“, macht Pieper deutlich.

Bürgermeisterin Helma Spöring liegt auch die Unterbringung der 200 Flüchtlinge, die in den kommenden Wochen und Monaten bei uns Zuflucht finden sollen, am Herzen. Sie erläuterte, dass eine Willkommenskultur Grundvoraussetzung sein muss, um eine Integration zu ermöglichen. „Wir haben bereits ein Konzept entwickelt und werden unser Bestes tun, damit sich die Flüchtlinge willkommen fühlen. Um den Migranten die zeitnahe Aufnahme einer Beschäftigung in Aussicht zu stellen, sei das Erlernen der deutschen Sprache unabdingbar, erklärt Spöring weiter.  "Dies gelinge nur über eine Intensivbeschulung der Kinder und die persönliche Betreuung der Erwachsenen", so Pieper. Mit der Schaffung eines „Gartens der Begegnung“, macht Walsrode nun einen ersten Schritt in Richtung zwangloser Integration. Der Garten soll für Menschen aller Alters- und Bevölkerungsschichten einen Treffpunkt darstellen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, einander die eigene Kultur nahe zu bringen und um sich gegenseitig zu bereichern.

Einigkeit herrschte auch über die Bestattungsformen im Landkreis. Eine Einrichtung eines Ruheforsts kann ebenso dazu gehören, wie auch ein Friedwald. Die Beisetzung in der natürlichen Umgebung eines Waldes gewinnt mehr und mehr Zuspruch. Denn damit ist auch die Sorge und Frage vieler Betroffener nach der Grabpflege nach dem Ableben geklärt. „Allerdings müssen wir auch einen Ort der Trauer, wie unsere Friedhöfe, erhalten, da sie immer auch Familiengeschichte erzählen oder auch die Kultur einer Region widerspiegeln, die bei einer Baumbestattung fehlt“, so Spöring. „Da sich die Bestattungskultur verändert und auch in den kommenden Jahren weiter entwickeln wird, werden wir auf die Veränderungen und Wünsche reagieren“, hob die Landtagsabgeordnete hervor.

Abschließend wünschte Gudrun Pieper  der neuen Bürgermeisterin eine weiterhin gute Startphase und viel Erfolg für die verantwortungsvollen Aufgaben, die vor ihr liegen. 

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