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06.10.2008, 15:40 Uhr
Für die Zukunft ausgerichtet
Hodenhagen. „Numerische Größe ist nicht alles.“ Schulleiter Manfred Daube verkündete diesen Satz nicht ohne Stolz.

Schließlich kann die HRS Hodenhagen im kreisweiten Vergleich sehr gut mithalten. Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper (CDU) konnte sich bei ihrem kürzlich stattfindenden Besuch von den Vorzügen der Schule mit familiärem Charakter überzeugen.

Daube machte deutlich, dass die exzellenten Ergebnisse seiner Schüler ein Resultat der geringen Klassengröße und der hohen Motivation der Lehrkräfte sind: Durchschnittlich werden in jeder Klasse weniger als 20 Schüler unterrichtet. 2007 und auch 2008 schafften 59 % seiner Realschüler den erweiterten Sekundarabschluss I. Jährlich macht sogar ca. ein Drittel von ihnen danach ihr Abitur. „Wir sind für die Zukunft gut aufgestellt“, machte Schulleiter Daube deutlich. „So bieten wir allen Schülern im IT-Bereich grundsätzlich Pflichtunterricht und nicht nur AGs an. Und die gerade erfolgte Auszeichnung einer Arbeit der Video-AG bestätigt uns in unserer Arbeit“. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Beruforientierung sowie die naturwissenschaftlichen Fächer.

Von den mittlerweile 260 Schülern kennt der Schulleiter alle vom Sehen, die meisten sogar mit Namen. Zu Zeiten der Orientierungsstufe waren es noch 440 Schüler. Trotzdem fürchten weder Daube noch seine Kollegen die Konkurrenz der KGS Schwarmstedt. „Warum manche Eltern ihre Kinder nach Schwarmstedt schicken, ihnen die zusätzliche Belastung der Fahrtzeiten zumuten, kann ich nicht nachvollziehen.“ fügte Daube hinzu.

Positiv sieht Schulleiter Daube das neue Schulgesetz. Danach kann jeder Hauptschüler, ohne separate Überprüfung, mit entsprechenden Zensuren, jederzeit in die Realschule wechseln. Außerdem seien ideal ausgestattete Räumlichkeiten in der HRS Hodenhagen ebenso vorhanden, wie ein gut ausgebildetes Kollegium.
Im Gespräch wurde aber auch deutlich, dass wahrscheinlich nur eine Begrenzung der Schuleinzugsbereiche eine geeignete Maßnahme wäre, um ein Abwandern der Schüler zu verhindern. Daube setzt auf sein Lehrer-Team: „Die gute Arbeit, die wir leisten, werden wir auch weiterhin fortsetzen.“   

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