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30.11.2014, 21:31 Uhr
"Kein Chaos auf dem Rücken der Kinder!"
Hände weg vom Schulgesetz!
"Im Landesvorstand der CDU in Niedersachsen haben wir uns am Freitagabend mit einem bildungspolitischen Beschluss klar gegen die von Rot-Grün angekündigte Änderung des Schulgesetzes ausgesprochen." Dies teilte CDU Landtagsabgeordnete und Präsidiumsmitglied Gudrun Pieper mit.
„Dieser Gesetzentwurf ist ein direkter Angriff auf das vielfältige und differenzierte Schulsystem in Niedersachsen“, erklärte Kai Seefried, Vorsitzender des CDU-Landesfachausschusses Kultus und schulpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, bei der Vorstellung des Papiers während der Vorstandssitzung. Mit acht Forderungen wendet sich der CDU-Landesvorstand geschlossen gegen die ideologische Schulpolitik von SPD und Grünen. „Für uns sind die Bildungsqualität an allen Schulformen und das Beibehalten der Vielfalt unseres Schulsystems unverzichtbar“, betonte CDU-Generalsekretär Ulf Thiele. „Leistung muss sich auch zukünftig lohnen. Daher wollen wir, anders als Rot-Grün, die Noten und die Schullaufbahnempfehlung an den Grundschulen erhalten.“ Besonders Gymnasien und Oberschulen seien durch die geplante Schulgesetzänderung gefährdet. „Die rot-grünen Pläne, die Integrative Gesamtschule zur sogenannten „ersetzenden Schulform“ zu machen, bedrohen die bestehenden Schulformen an vielen Standorten in ihrer Existenz. Zusammen mit der Abschaffung von Förderschulen und zahlreichen weiteren Vorhaben von Rot-Grün steht das Schulsystem in Niedersachsen vor einem tiefgreifenden Qualitätsverlust“, so Seefried. Die CDU in Niedersachsen will im Schulterschluss mit Schülern, Eltern und Lehrern um die Vielfalt im Schulsystem und gegen die rot-grünen Einheitsschulpläne kämpfen. „In einem Einheitsschulsystem wird Kindern und Eltern die Entscheidungsmöglichkeit über den Bildungsweg genommen. Begabungsgerechtes Fordern und Fördern kann in einer differenzierten und vielfältigen Schullandschaft mit hoher Qualität besser gelingen“, stellte Kai Seefried klar. Gudrun Pieper ergänzte in diesem Zusammenhang, dass der Schulgesetzentwurf einen Angriff auf den ländlichen Raum und dessen Bildungsvielfalt darstellt. "Wir können dem in keiner Weise zustimmen. Damit schwächen wir unsere Kommunen und unsere Kinder würden abgehängt werden. Ein Chaos auf dem Rücken unserer Kinder", so Pieper abschließend.

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