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10.10.2008, 15:38 Uhr
Ministerpräsident lobte Walsroder Hauptschule in Landtagsdebatte
Gudrun Pieper besucht Felix-Nussbaum-Schule

Walsrode. Als kürzlich im Landtag über die Zukunft der Hauptschulen debattiert wurde, stellte Ministerpräsident Christian Wulff als Beispiel vorbildlicher Arbeit die Walsroder Felix-Nussbaum Schule heraus. “Die Schülerinnen und Schüler haben es nicht verdient, dass auf ihrem Rücken und zu ihren Lasten Klamauk gemacht wird“, so Wulff zu einem Oppositionsantrag.

“Die Felix-Nussbaum Schule ist dem Ministerpräsidenten in eindrucksvoller Erinnerung geblieben“, erklärte die CDU Landtagsabgeordnete Pieper. Schulleiter Rüdiger Strack zeigte sich erfreut über das Lob des Landesvaters.

Allerdings stellt sich für ihn angesichts sinkender Schülerzahlen die Frage, welche Entwicklung die Felix-Nussbaum-Schule nehmen wird. Die Schülerzahl der FNS hat sich in diesem Jahr auf 377 Schüler reduziert. “Damit sind wir erstmalig zweizügig und nicht mehr die größte Hauptschule in Niedersachsen”, drückte Strack mit Bedauern aus. Die Rücklaufquote von der Realschule zur Hauptschule habe ebenfalls abgenommen. Viele zögen einen schlechten Realschulabschluss einem guten Hauptschulabschluss vor. „Dabei sind wir sehr gut aufgestellt“, machte Strack deutlich.

Die Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper regte einen Gesprächstermin mit Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann an, um mit ihr persönlich die Thematik der rückläufigen Schülerzahlen an den Hauptschulen zu erörtern. “Es liegt nicht nur an der demographischen Entwicklung, sondern auch oftmals am Elternwillen. Leider wird übersehen, dass die Kinder permanent überfordert sind und sie letztendlich mit einem schlechten Abschluss wiederum Schwierigkeiten im Bewerbungsverfahren haben. Wir müssen aufpassen , dass uns die Realität nicht überholt”, so der Rektor. “Wir haben die Problematik erkannt und es ist uns bewusst, dass wir die Weichen für die Zukunft stellen müssen. Der Arbeitskreis Kultus befasst sich z.Zt eingehend mit dieser Thematik. Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass unser durchlässiges Schulsystem alle Optionen offen lässt, d.h. dass ein Schüler nach einem guten Hauptschulabschluss ebenso seinen erweiterten Realschulabschluss, wie auch sein Abitur erwerben kann“, so Gudrun Pieper (CDU) abschließend.

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