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24.07.2014, 09:39 Uhr
Neue Kraft tanken
Während ihrer Sommertour weilte die CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper kürzlich in der St. Jakobi Kirche in Wietzendorf. Pastor Achim Blackstein begrüßte die Abgeordnete, die in Begleitung einiger Mitglieder des CDU-Gemeindeverbands kam. In einer Gesprächsrunde stellte er gemeinsam mit Mitgliedern des Kirchenvorstands seine Arbeit vor und diskutierte aktuelle Probleme in der Gemeinde.
v.lks.: Heinrich Prüser, Karin Drewes, Joachim Schulze, Peter Meyer, Gudrun Pieper MdL, Ilse-Marie von Deylen, Pastor Achim Blackstein
Die Seelsorge stand vorrangig im Mittelpunkt des Gesprächs, da Blackstein dieser Bereich ein besonderes Anliegen ist. Er bietet Hilfesuchenden im Einzelgespräch die Möglichkeit die Probleme zu erarbeiten. „Hier geht es in den meisten Fällen um Trennung, Berufswahl oder auch Burn Out“, erklärt der Pastor. Sehr stark nachgefragt werden auch persönliche Segnungen, die während des Gottesdienstes stattfinden. „Es hilft den Menschen ein Stück weit neue Kraft zu tanken, denn die Zeit der Muße und Besinnung wird heutzutage leider immer weniger.“
Achim Blackstein berichtete weiter, dass selbst in einer sehr kleinen Gemeinde wie Wietzendorf soziale Not herrsche. Oft seien ältere Menschen betroffen, die nur eine niedrige Rente bekommen. Manchmal sind aber auch Familien oder Alleinerziehende, die sich in einer Notlage befinden. Da es ihnen zu peinlich sei vom Staat Geld zu nehmen, leben sie lieber am Existenzminimum. „An dieser Stelle setzt die Kirche ein, die durch den sehr persönlichen Kontakt vielfach mehr leisten kann als der Staat“, erklärt er. „Wir bedenken dann die Betroffenen mit unserer sogenannten `Weihnachtsbeihilfe`. Sie wird aus rein diakonischen Mitteln finanziert. Wir unterstützen die Menschen kurz- oder auch längerfristig, je nach Bedarf. In jedem Fall erfahren wir eine große Dankbarkeit.“
Auf die Frage nach der Finanzlage der St. Jakobi-Kirche berichtete der Pastor Blackstein voller Freude, dass im letzten November eine Diakonin eingestellt werden konnte. Da die Landeskirche die Kosten dafür nicht trägt, wurde ein Förderkreis gegründet, der über vier Jahre hinweg Gelder gesammelt hat. Nun sei ein voller Arbeitsplatz für zwei Jahre gesichert. Wichtig sei nun, die Stelle auch langfristig sicherzustellen. Gudrun Pieper erklärte, dass es keine Kostenübernahme einer Diakonin durch das Land geben werde. Allerdings sei es möglich, über ein bestimmtes Projekt, z.B. im Jugendbereich eine Förderung zu erhalten. Sie sicherte zu sich über passende Projekte oder aber auch Stiftungen, die Förderungen in bestimmten Bereichen gewähren, zu informieren.
 
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