Neuigkeiten

24.07.2014, 09:31 Uhr
Kleine und große Spielmäuse
Wietzendorf. Im Rahmen ihrer Sommertour konnte sich CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper von der Familienfreundlichkeit in der Gemeinde Wietzendorf  überzeugen. Auf Einladung des CDU-Gemeindeverbands besuchte sie die Einrichtungen des Vereins „Spielmäuse Wietzendorf e.V.“ Er wurde vor über 10 Jahren als Elterninitiative gegründet und ist Träger der Kinderkrippe Spielmäuse und des Waldkindergartens Wietzendorf.
 
 
Die Leiterin der Krippe, Jana Schröder und Vorstandsmitglied Dr. Carolin Lüpke führten die Abgeordnete durch die großzügigen Räumlichkeiten und erläuterten das pädagogische und erzieherische Konzept, sowie den Tagesablauf in der Krippe. Die Einrichtung ist montags bis freitags von 7:30 bis 15:00 Uhr geöffnet. Betreut werden Kinder im Alter von neun Monaten bis zum Kindergarteneintritt. Die Krippe bietet bis zu 30 Plätzen, aufgeteilt in zwei Gruppen. Jede Gruppe wird von drei pädagogischen Mitarbeiterinnen betreut. „Wir arbeiten hier sehr gut mit den drei Kindergärten zusammen“, hebt Jana Schröder hervor. „Jeder Kindergarten hebt mit seinem Konzept einen anderen Schwerpunkt hervor."“
Gudrun Pieper begrüßte das umfassende Betreuungsangebot, welches den Eltern oder Alleinerziehenden sehr entgegenkomme. Besonders im ländlichen Raum sei die Ansiedlung junger Familien ein sehr wichtiger Faktor, damit eine Gemeinde bestehen kann. "Aus der langjährigen Erfahrung weiß ich, dass die erste Frage junger Familien lautet: Was für Betreuungs-, was für Schulangebote gibt es vor Ort?! Oftmals ist dies der vorrangige Entscheidungsfaktor für oder gegen eine Gemeinde. Die Eltern nehmen dann gerne in Kauf einige Kilometer mehr zum Arbeitsplatz zu fahren, da sie ihre Kinder gut betreut wissen", so Pieper.
Die Möglichkeiten und die Funktion eines Waldkindergartens lernte die Abgeordnete im Anschluss kennen. Dort betreuen Susanne Voß und Gudrun Ernst von Montag bis Freitag bis zu 15 Kinder im Alter von 3 - 6 Jahren in der Zeit von 7:30 – 12:30 Uhr. Die Kinder verbringen den ganzen Kindergartentag im Wald. Vor Ort gibt es einen Bauwagen. Für extreme Wetterlagen, wie Sturm oder Kälte, steht in nur 700 m Entfernung die alte Siegel-Mühle am Ortsrand von Wietzendorf zur Verfügung. „Unsere Kinder lernen hier, neben dem allgemeinen Kindergartenwissen, viel über die Natur. Sie kennen unter anderem alle Bäume und gehen respektvoll mit den Tieren um“, erläutert Susanne Voß. Als die Kinder fröhlich in einem großen Matschloch hüpfen fügt sie lächelnd hinzu: „ Und wir haben hier den schwärzesten Sand.“ Die CDU-Politikerin zeigte sich angetan von dieser Form der Kinderbetreuung. „Die Förderung der Kinder in der Gemeinde Wietzendorf ist sehr breit gefächert“, lobte sie. Ein Waldkindergarten biete eine interessante Alternative zum Regelkindergarten. „Schließlich haben wir als Kinder auch im Wald gespielt. Wir haben die Natur auf spielerische Weise erkundet. Auch ich musste einen Regenwurm als Aufnahmeprüfung in meine  damalige 'Bande' verschlingen.  Und es hat mir nicht geschadet“, ergänzt Pieper lachend.

Diese Seite in einem sozialen Netzwerk veröffentlichen:

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Yahoo! Bookmarks
  • Windows Live
  • Yigg
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon