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06.03.2014, 08:06 Uhr
Auf gutem Weg in die Zukunft
Auf Einladung von Cort-Brün Voige besuchte CDU Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper den Samtgemeindebürgermeister in Rethem. Hauptgesprächsthema war die Umsetzung der Inklusion in der Heinrich-Christoph-Londy- Schule.
Voige erklärte der Abgeordneten, dass eine Optimierung der Räumlichkeiten zum Erreichen der Barrierefreiheit erforderlich ist. Die Anschaffung von neuen höhenverstellbaren Tischen wird einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass jedes Kind einen optimalen Arbeitsplatz vorfindet. Da dies in jedem Fall mit erheblichen Mehrkosten verbunden ist, stelle sich die Frage, wer die Kosten dafür übernimmt. Die Kommunen verweisen, aufgrund des Konnexitätsprinzips, auf das Land Niedersachsen als Kostenträger. Pieper machte noch einmal deutlich, dass mit den kommunalen Spitzenverbänden im Vorfeld eine Vereinbarung getroffen wurde, die beinhaltete, dass eine Evaluation nach drei Jahren erfolgen soll und somit auch die Kostenfrage geklärt werden muss. "Eine Überprüfung ist dann auch dringend erforderlich, um den Kommunen Rechts- und Planungssicherheit zu geben", so Pieper. „Um die Inklusion sinnvoll zu gestalten, ist ein gemeinsames Schulsystem, bestehend aus Grund- und Oberschule, mit einem gemeinsamen Schulleiter geplant“, berichtet Cort-Brün Voige weiter. Da die Schülerzahlen, wie vielerorts, rückläufig sind, sich aber, im Rahmen der Inklusion, die Klassengröße verringert, seien ausreichend Räumlichkeiten vorhanden. Weiter wurde der vorliegende Erlassentwurf „Arbeit in der Ganztagsschule“ thematisiert. Beide Gesprächsteilnehmer erwarten hiervon positive Auswirkungen für die bestehenden Ganztagsschulen. Ein weiterer Punkt des Gespräches war die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Rethem. Hier wurde insbesondere auf das deutlich positive Engagement der EGRA-Gruppe auf dem ehemaligen Toschigelände eingegangen, aber auch auf die kürzlich erfolgten Neuansiedlungen der Firmen Freqcon und LPS in der Samtgemeinde Rethem. Abschließend wurde noch über ein für den Kooperationsraum Aller-Leine-Tal angestrebtes innovatives Vorhaben gesprochen. Die Kommunen entlang der Aller planen, in einem der Orte die Wärmeversorgung der Wohngebäude mittels Wärmetauscher und Nahwärmenetz aus dem Wasser der Aller umzustellen. Dieses ehrgeizige, deutschlandweit größte Vorzeigeprojekt dieser Art wurde von Gudrun Pieper begrüßt. Sie sagte zu, bezüglich einer Förderung mit dem Umwelt- und Wirtschaftsministerium Kontakt aufzunehmen

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