Neuigkeiten

28.06.2013, 13:45 Uhr
Rahmenbedingungen haben sich geändert

Walsrode. Mit dem Bau der neuen integrativen Krippe am Waldbad in Walsrode, trägt die Lebenshilfe dazu bei, dass der gute Standard im Bereich der Krippenplätze im Landkreis noch verbessert wird. Der Pädagogische Gesamtleiter Gerd Steinacker und Bereichsleiterin der Frühförderung und Krippe Pusteblume / Waldbad Ulrike Ziemer klärten CDU Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper bei ihrem Besuch in den Räumen der Frühförderung der Lebenshilfe über die aktuelle Entwicklung und Zielsetzung auf.
 

„Es gibt keinen Zweifel daran, dass der Bau der Krippe eine sinnvolle Sache ist. Die Kinder bekommen was sie benötigen“ so Steinacker. „Unsere Krippe ist jetzt schon voll belegt. Es gibt bereits eine Warteliste.“ Doch wies er auch darauf hin, dass sich seit der Ausarbeitung des Krippenmodells vor zwei Jahren die Rahmenbedingungen verschlechtert haben. Z.B. ist es leider nicht möglich ein integratives Kind länger als fünf Stunden pro Tag zu betreuen, da die Kosten für eine Ganztagsförderung nicht übernommen werden. Für alle anderen Kinder steht eine Betreuung bis 17Uhr zur Verfügung. Gudrun Pieper bekräftigte, dass es allen Eltern, die es benötigen, möglich sein müsse, die Ganztagsbetreuung zu nutzen. Aber auch die Begleitung der Eltern spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung des Kindes. Ziemer erklärte die besonders positiven Erfolge in der Frühförderung mit dem „Heidelberger Elterntraining“. Es richtet sich an Eltern, deren Kinder eine deutlich verzögerte sprachliche Entwicklung aufweisen. Das Ziel des Trainings besteht in der Stärkung der Kompetenz der Eltern. Sie werden so gezielt im Einsatz von Sprachlehrstrategien geschult.
Das Elterntraining hat sich bereits als sehr effektiv erwiesen. Zusätzliche Therapien  bleiben dem Kind oftmals erspart. Leider übernehmen die Krankenkassen in Niedersachsen hierfür noch nicht die Kosten. Die Abgeordnete sprach sich ausdrücklich für die Schulung der Eltern aus, da sie wichtigste Bezugspersonen und Kommunikationspartner ihrer Kinder sind. Sie versprach das Gespräch mit der Krankenkasse auf Landesebene zu suchen.  

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