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13.08.2012, 10:24 Uhr
Viel ungenutzte Fläche im Heidekreis
Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper im Photovoltaikpark Wietzendorf
Wietzendorf. Am Rande von Wietzendorf ist ein innovatives Projekt der Versorgung mit regenerativer Energie entstanden: ein Photovoltaikpark. Unter der Leitung von Mike Klaus Barke, Geschäftsführer des Unternehmens ZDC aus Roth, wurde die Anlage innerhalb kürzester Zeit fertiggestellt. Der Einladung von Gemeindeverbandsvorsitzenden Ilsemarie von Deylen folgend, besuchte Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper (CDU) im Rahmen ihrer Sommertour den 17ha großen Solarpark.
 
Auf dem Gelände des ehemaligen Gartenbaubetriebes von Initiator Joachim Tewes entstanden inzwischen zwei Sektoren. Der letzte Bauabschnitt wurde Mitte des Jahres in nur dreieinhalb Wochen Bauzeit fertiggestellt. Alle Bauteile der Solarmodule werden ausschließlich in Deutschland angefertigt. Zur Sicherung der Sektoren sind die Zäune mit Bewegungsmeldern ausgestattet. Zusätzlich wurden auf dem Gelände Kameras installiert. Es sei allerdings in 10 Jahren zu keinen nennenswerten Vorfällen gekommen.
„Hier wird Strom für 60.000 Haushalte pro Jahr produziert“, erläuterte Barke. Damit ist der Solarpark in Wietzendorf der Größte in ganz Norddeutschland.
 
Von Flächenknappheit ist allerdings noch lange keine Rede. „Es gibt im Heidekreis durchaus große Flächen, die nicht anders genutzt werden können“, so Barke. Eine Mindestfläche von 10ha ist dabei nötig. Dabei ist die gute Netzbelastbarkeit in unseren Breiten jedoch von Vorteil. Pieper bot bei der Suche nach geeigneten Flächen ihre Unterstützung an und versprach das Thema bei dem nächsten Wirtschaftsausschuss zur Sprache zu bringen.

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