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17.08.2012, 10:32 Uhr
Gute Zusammenarbeit auf ganzer Linie
Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper bei der Polizei in Wietzendorf
Wietzendorf. Egal ob bei Verkehrsunfällen, Gewalttaten, Einbrüchen oder Streitigkeiten. Im ganzen Heidekreis sind die Polizeidienststellen vor Ort. So ist es auch in Wietzendorf. Stefan Sengel, Leiter der Polizeiinspektion Heidekreis und Polizeioberkommissar Norbert Bubelt zeigten der Landtagsabgeordneten Gudrun Pieper (CDU), dass die Polizei ein Garant für die Sicherheit der Bürger, insbesondere im ländlichen Raum, ist.
v.l. Norbert Bubelt, Stefan Sengel, Gudrun Pieper, Ilsemarie von Deylen, Christoph Euhus
„Unsere Polizeistation hier in Wietzendorf ist die ganze Woche besetzt“, erläutert Bubelt. „Bei Bedarf übernehmen die Soltauer den Dienst von meinem Kollegen und mir.“ Der Polizeibeamte lobt die hervorragende Zusammenarbeit mit der Polizei Soltau, aber auch die mit der Gemeinde:“ Innerhalb kürzester Zeit konnten in Wietzendorf beispielsweise die Fahrradwege abgeschafft  werden“. Das Radfahren, entgegengesetzt zur Fahrtrichtung, hat in der Vergangenheit mehrfach zu schweren Unfällen geführt.
Gudrun Pieper informierte sich über den Einsatz neuer Medien bei der Polizei. So berichtete der Polizeidirektor, dass mittlerweile fast 50 Prozent der Polizeibewerber durch Facebook auf den Berufswunsch gekommen sind.
Da in der heutigen Zeit allerdings auch die Computer-Kriminalität immer größere Dimensionen annimmt, haben Sengel und seine Kollegen zwei Spezialisten im Team „Wir im Heidekreis können alles, was andere auch können“, unterstreicht er. Mittlerweile sind die Beamten, in Zusammenarbeit mit den Kommunen, in der Lage Facebook-Partys binnen weniger Stunden mit dem Einsatz nur einer Streifenwagenbesatzung zu verhindern. Die Jugendlichen gelangen so nicht mehr in die Medien, um sich mit ihren Taten zu rühmen. Vielmehr bleibt ihnen nur die Peinlichkeit der Androhung einer unter Umständen fünfstelligen Geldstrafe.
 
Etwas problematisch ist es für die Beamten jedoch in der Urlaubszeit, mit beispielsweise mehreren Hunderttausend Übernachtungen in Wietzendorf, denn auch die Beschäftigten der Polizei haben dann ihre Haupturlaubszeit.
Da verwundert es, dass alle Einstellungstermine auf den 1.10. eines Jahres festgelegt wurden. Stefan Sengel plädiert für eine Anpassung der Einstellungstermine auf den 1.8: „Bis jetzt haben wir unsere höchste Personalstärke immer zum 01.10. und damit zum Herbst/ Winter, wenn der Arbeitsanfall am geringsten ist.“ Gudrun Pieper konnte dem nur beipflichten und ist diesbezüglich bereits mit dem Innenminister im Gespräch.
Die Beamten halten auch die Bewertungsstufen der Polizei für überdenkenswert: „Es müssen zusätzliche Beförderungsmöglichkeiten geschaffen werden.“ Ältere Polizisten werden, nach oft über 40 Jahren im Polizeidienst, in der Besoldungsstufe pensioniert, in der junge Beamtinnen und Beamte heute, nach Abschluss eines Studienganges, ihre Eingangsbesoldung haben. Gudrun Pieper sicherte zu, dieses Thema bei nächster Gelegenheit mit Innenminister Uwe Schünemann zu diskutieren.

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