Neuigkeiten

25.07.2012, 09:13 Uhr
Passgenaue Angebote für alle Schüler
Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper im Gespräch mit den Schulleitern der Grund- und Oberschule Bad Fallingbostel
Bad Fallingbostel. Die Anmeldungen für die neue Oberschule in Bad Fallingbostel liegen weit hinter den Erwartungen zurück. Schulleiter Andreas Dzionsko ist merklich enttäuscht: „Fast 50% der Kinder mit Realschulempfehlung gehen auf das Gymnasium. Dabei bietet unsere Oberschule den Kindern ein breit gefächertes Angebot.
Nach Dzionsko überwiegen die Vorteile der neuen Schulform in jedem Fall: Die Schüler können ganz entspannt unterrichtet werden. Je nach Fähigkeiten werden sie dann schulzweigspezifisch gefördert und gefordert. Schüler des gymnasialen Zweiges sind dann nach der 10. Klasse ohne Probleme in der Lage ihr Abitur auf dem Gymnasium zu absolvieren. Gudrun Pieper stimmt dem eindeutig zu und ergänzt, dass der Druck am Gymnasium für schwächere Kinder schnell eine Überforderung darstellen kann. An kleineren Schulen könne besser auf den einzelnen Schüler eingegangen werden.
Der Schulleiter ist gespannt wie sich die Schulform langfristig entwickelt und hofft, dass der Oberschule eine Chance gegeben wird sich zu entwickeln.
 
Auch die Hermann-Löns-Grundschule in Bad Fallingbostel entwickelt sich weiter. Grundschulleiterin Annelotte Puschmann berichtet der Abgeordneten, dass es nach den Herbstferien eine Ganztagsbetreuung für die Grundschüler geben wird. An drei Nachmittagen in der Woche können die Kinder dann bis 15.15 Uhr betreut werden. Neben Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung werden den Kindern auch unterschiedliche Aktivitäten, wie z.B. Schwimmen oder Musik angeboten. Von den 300 Kindern der Schule wurden bereits 100 Kinder für die Betreuung angemeldet.
Auf Nachfrage Piepers nach der generellen Unterrichtsversorgung zeigten sich die Schulleiter durchaus zufrieden. Benötigte Lehrerstellen werden zügig von der Landesschulbehörde genehmigt. Einziges Problem ist die Suche nach qualifizierten Lehrkräften.
Besonders wenn Lehrer ungeplant ausfallen, sind nur wenig Lehrer interessiert eine Stelle als „Feuerwehrkraft“ anzunehmen. Gudrun Pieper merkte diesbezüglich an, dass zurzeit steigende Studentenzahlen zu verzeichnen sind und sich die Situation bald entschärfen müsste.

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