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17.07.2012, 11:47 Uhr
Gudrun Pieper besuchte die Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle in Soltau
Soltau. Die Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper (CDU) besuchte kürzlich gemeinsam mit dem Landtagskandidaten Lutz Winkelmann die Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle (FRL) in Soltau. Landrat Manfred Ostermann begrüßte die beiden Politiker mit den Worten: “Eigentlich möchte ich sie nicht in der Leitstelle, sondern im Katastrophenschutzzentrum Soltau begrüßen.” Der Begriff sei treffender, weil sich dort sämtliche Aktivitäten im Landkreis rund um Schutz und Sicherheit der Bevölkerung konzentriere.
“Gerade erst vor einigen Wochen war die Einweihung der neuen Räumlichkeiten der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ)”, berichtete Ostermann. So sei es nun möglich, auch Frauen optimale Rahmenbedingungen für die Ausbildung zu bieten. “Wir benötigen jeden Mann und jede Frau“, ergänzte Kreisbrandmeister Uwe Quante. Der demographische Wandel mache vor keiner Einrichtung halt.
Die FRL Soltau ist zuständig für die Feuerwehren und Rettungsdienste im gesamten Landkreis. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Notrufannahme kommen aus unserem Heidekreis und verfügen über gute Ortskenntnisse”, betonte Ostermann. Dies sei wichtig, um bei einem Notfall sofort zu wissen, wo sich der Einsatzort befinde.
 
Bewährt habe sich zudem der Verbund mit den Einsatzleitstellen in den Landkreisen Rotenburg und Harburg. “So verfügen wir über eine personelle und technische Rückfallebene. Technikausfälle oder Personalengpässe an einer der Leitstellen können so überbrückt werden. Jede Leitstelle kann die andere unterstützen oder übernehmen”, erläuterte Quante.
 
Ein weiterer Diskussionspunkt beim Besuch der Abgeordneten war die Einführung des Digitalfunks. “Derzeit warten wir auf die Geräte”, so Ostermann. Es werde sich dann eine Testphase anschließen, in der überprüft werde, ob es weiße Flecken im Heidekreis gebe, in der eine Verbindung nicht gewährleistet sei. “Feuer kann überall ausbrechen. Die Funkgeräte müssen also auch in den Randgebieten des Landkreises, im Wald und in Gebäuden funktionieren.” Die Polizei arbeite bereits mit dem digitalen Funk und das Netz reiche aus, ergänzte der Kreisbrandmeister.
 
Auch eine Bitte gaben die Verantwortlichen des Rettungswesens im Heidekreis noch mit auf den Weg. Es sei erforderlich, den Leitenden Notärzten (LNA) die Genehmigung zu erteilen, im Einsatzfall eine Sondersignalanlage auf ihrem Privatfahrzeug zu führen. “Es wäre gut, wenn unsere Leitenden Notärzte eine solche Genehmigung hätten”, sagte Ostermann. Es gehe um etwa fünf Großeinsätze im Jahr, bei denen die sofortige Leitung der medizinischen Versorgung vor Ort erforderlich sei. Die Landtagsabgeordnete sagte zu, im zuständigen Ministerium mit den Verantwortlichen das Gespräch zu suchen.

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