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07.05.2012, 08:41 Uhr
Personal richtig einsetzen
CDU Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper zu Besuch bei der Polizeiinspektion Heidekreis
Soltau/Walsrode. Der Einladung von Polizeidirektor Stefan Sengel folgend, besuchte die Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper (CDU) kürzlich die Polizeiinspektion Heidekreis in Soltau. Interessiert ließ sie sich die komplett sanierte Raumschießanlage zeigen  und über zukünftige Pläne informieren.
Pieper erkundigte sich über den Sachstand weiterer baulicher Veränderungen, die sie mit dem Vorgänger von Stefan Sengel angeschoben hatte. In den Gebäuden in der Böhmestadt herrscht Platzmangel und die beiden Standorte erschweren die tägliche Arbeit.
Sengel berichtete, dass eine Aufstockung des Gebäudes an der Böhmheide nicht realisierbar sei. „Wir haben in diesem Gebäude Optimierungsbedarf, mit einer guten Planung werden wir die Bedingungen verbessern können, ausreichen wird das zur Verfügung stehende Raumangebot allerdings nicht“, argumentierte Sengel. Dementsprechend gibt es Bestrebungen ein neues Objekt in Soltau anzumieten oder eine Landesliegenschaft zu bekommen.
Sengel setzt im Heidekreis besonders auf eine bedarfsgerechte Organisation. „Mit dem richtigen Einsatz unseres Personals sind wir hier im Heidekreis wirklich gut aufgestellt“, stellt der Chef der Polizeiinspektion klar. Er sieht optimistisch in die Zukunft, spricht sich aber auch für eine positivere Medienpräsenz der Polizei aus. Viele kleine Vorfälle stehen in der Zeitung. Die Bevölkerung sehe dementsprechend häufig nur die negative Seite. Die vielen Erfolge der Polizei lese man allerdings viel zu selten. „Wir leisten gute Arbeit und das sollten wir auch hinlänglich zeigen.“
Pieper hinterfragte aber auch andere Anliegen der Polizeikommissariate im Heidekreis, so beispielweise die ausreichende Internetanbindung in der Polizeistation Schwarmstedt oder auch die Personalsituation allgemein. Sengel erläuterte, dass sich die Situation gebessert habe. Fünf Beamte der Zentralen Polizeidirektion unterstützen dauerhaft die Polizeiinspektion und in Schwarmstedt wird demnächst auch die ausreichende Internetanbindung zur Verfügung stehen,, was die Abgeordnete zufrieden stimmte. „Mir ist es wichtig, dass unsere Polizei gute Rahmenbedingungen vorfindet, um die anspruchsvolle Arbeit in unserem Flächenlandkreis zu bewältigen“, so Pieper.
Bei der anschließenden Besichtigung der neuen Raumschießanlage berichtete Schießtrainer Stephan Volk über vorherige Zustände: „Früher haben die Kollegen beim Schießtraining oft über Kopfschmerzen geklagt. Zusätzlich war jeder Schuss auch außerhalb des Gebäudes deutlich zu hören.“ Anfang dieses Jahres wurde die 540.000 € teure, hoch moderne Raumschießanlage in Betrieb genommen. Schallschutz und Brandschutz wurden erheblich verbessert und dank der fortschrittlichen Lüftungsanlage gehören Kopfschmerzen durch Pulverrückstände der Vergangenheit an. Die interaktive Anlage macht es zudem möglich, dass Ziele, die an die Leinwand projiziert werden, reagieren. Eine Infrarotkamera erkennt, ob der abgegebene Schuss das Ziel getroffen hat. Gudrun Pieper zeigte sich sehr beeindruckt als Volk dieses Vorgehen anhand einer Filmsequenz über einen Angriff durch einen aggressiven Hund demonstrierte. Wird der Hund direkt getroffen, fällt er zu Boden, verfehlt ihn die Kugel, wird der Polizist vom Hund auf der Leinwand „angegriffen“. So können Polizisten nicht nur das klassische Schießen auf starre Ziele trainieren, sondern das Verhalten in verschiedensten, sich verändernden Situationen üben und lernen so, sich den jeweiligen Situationen unvermittelt anzupassen. „Der verantwortungsvolle Umgang mit einer Waffe hat hierbei oberste Priorität“, so Volk und Sengel.
 

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