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12.04.2012, 08:04 Uhr
Pieper: Flexibler Leitfaden für die Zukunft –
Landesregierung stellt Handlungskonzept „Demografischer Wandel“ vor
Walsrode/Soltau: Die CDU Abgeordneten Gudrun Pieper und Dr. Karl-Ludwig von Danwitz begrüßen das Handlungskonzept „Demografischer Wandel“ der Niedersächsischen Landesregierung, das am 10. April in Hannover vorgestellt wurde. „Der demographische Wandel ist auch für uns im Heidekreis eine der großen Herausforderungen der nächsten Jahre und Jahrzehnte“, sagte Pieper.
„Bereits im letzten Jahr habe ich als Kreisvorsitzende auf dem Kreisparteitag in Munster auf die Herausforderungen des demografischen Wandels und dessen Auswirkungen eindrücklich hingewiesen, da wir als Flächenlandkreis mit einem bis zu 15% igen Rückgang der Bevölkerung in den unterschiedlichen Kommunen rechnen und folge dessen agieren  müssen“, so Pieper.
Der Abgeordnete Dr. Karl-Ludwig von Danwitz wies darauf hin, dass gerade aus diesem Grunde er als schulpolitischer Sprecher die Bedarfe und Entwicklungen der unterschiedlichen Landkreise im Auge hatte und die Einrichtung der Oberschule eine erste Antwort auf den demografischen Wandel ist. „Wir haben gemeinsam mit den Schulleitern des Heidekreises die Grundlagen der Oberschule entwickelt, die niedersachsenweit mit einigen Modifizierungen jetzt umgesetzt werden. Wir haben als CDU weitsichtig  und zukunftsorientiert gehandelt, um unseren Kindern so lange wie möglich eine wohnortnahe Beschulung zu gewährleisten“, so von Danwitz.
 
Die Abgeordneten begrüßen vor allem die konkreten Maßnahmen zur Integration ausländischer Fachkräfte sowie den geplanten Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten. „Mit dem Handlungskonzept hat die Landesregierung einen flexiblen Leitfaden vorgelegt, der uns helfen wird, mit den Auswirkungen des demografischen Wandels umzugehen“, so von Danwitz und Pieper.
 
Das 63 Seiten starke Papier ist ein erster Entwurf, der auf den Erkenntnissen der vom Landtag zu diesem Thema eingesetzten Enquetekommission basiert. Am 16. April sollen die Gespräche mit Verbänden und gesellschaftlichen Gruppen zur Weiterentwicklung des Handlungskonzepts aufgenommen werden, kündigen sie an. Diese könnten Ideen und Anregungen einbringen, die dann so weit wie möglich in das endgültige Konzept aufgenommen werden. Das Ergebnis soll nach der Sommerpause vorliegen.
  
„Das Thema wird uns die nächsten Jahre begleiten und ist für uns die Grundlage sämtlicher Entscheidungen. Insofern sind wir kreisweit mit dem Masterplan Bildung, Masterplan ÖPNV, der Entwicklung des Heidekreisklinikums und der Modellregion Gesundheit auf dem richtigen Weg. Wir müssen dies mit aller Kraft nutzen, damit wir am Ende die Gewinner sind “, so Pieper abschließend.
 
 

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