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23.02.2012, 11:09 Uhr
„Erixx“ - Pleiten, Pech und Pannen
Ausgesprochen verärgert reagierten die drei Landtagsabgeordneten, Gudrun Pieper, Karl-Ludwig von Danwitz (LK Heidekreis) und Heiner Schönecke (LK Harburg) über die Pleiten, Pech und Pannen-Serie des neuen Heidesprinters „Erixx“.
 
Am Donnerstag, dem 23. Februar 2012 haben die drei Abgeordneten einen gemeinsamen Brief zu diesem Thema an Wirtschaftsminister Bode übergeben. Darin bitten sie den Minister um sofortiges Handeln. Diese Pannenserie muss beendet werden.
 

Heiner Schönecke: „So kann man einen Dienstleistungsauftrag nicht erfüllen.“

Mit Freude haben die Abgeordneten den Ausbau der Heidebahn KSB 123 in der Region in den vergangenen Jahren begleitet. Investitionen in Höhe von 92 Mio. € waren das richtige Signal durch Fördermittel der Europäischen Union konnte dieses Projekt schneller verwirklicht werden und die dafür erforderlichen Maßnahmen wurden seitens des Wirtschaftsministeriums und der LNVG positiv begleitet.
 
Im Dezember 2011 wurde dann im Vergaberecht ein neuer Betreiber, „ERIXX“, für die Strecke ausgewählt. Doch kaum war der Betrieb aufgenommen, schon gab es die ersten Schwierigkeiten. Beschwerden häufen sich, Fahrgäste bleiben mehr und mehr aus. Das kann man aus der Beobachtung der sich wieder leerenden Parkplätze an den Bahnhöfen und den Beschwerden die die Abgeordneten erhalten erkennen.
 
Gudrun Pieper: „Die Pendler werden wieder verstärkt das Auto nutzen.“
 
Die Vertreter des Fahrgastbeirates haben in den letzten Wochen deutliche Worte der Kritik gefunden. Dies können die Abgeordneten nur unterstreichen.
  • Seit Anfang Januar werden drei besonders kritische Zugverbindungen in Soltau gebrochen. Drei morgendliche Zugverbindungen nach Hannover starten seitdem in Soltau. Das hat für mehr Pünktlichkeit im Berufsverkehr nach Hannover gesorgt. Dennoch reicht dies nicht aus!
  • Seit Mitte Januar sind die Bauarbeiten im Südabschnitt so weit vorangeschritten, dass keine baubedingten Fahrzeitverlängerungen mehr bestehen. Dennoch gibt es immer wieder Verzögerungen.
  • Im Nordabschnitt werden die noch bestehenden Geschwindigkeitseinschränkungen Ende April (16. KW) aufgehoben, dadurch soll sich ein Zeitpuffer ergeben, der sich positiv auf die Pünktlichkeit auswirken kann. Dennoch ist das zu lang.

Die Beschwerden häufen sich bei uns. Der ‚Heidesprinter’  ist im Umgangston mittlerweile zur ‚Heidekrücke’ bzw. ‚Heideschnecke’ deklassiert. Das Erfolgsmodell ‚Heidebahn’ soll nicht zu einem ‚Millionengrab’ werden. Dafür haben wir in den vergangenen über 20 Jahren nicht gekämpft. Unter SPD Führung war die Heidebahn für den ÖPNV schon total abgeschrieben Erst die CDU/FDP Landesregierung hat dann endlich die angekündigten Signale auch mit Nachdruck umgesetzt.
 
Dr. Karl-Ludwig von Danwitz: „Wir können nicht mehr abwarten, wir müssen handeln.“
 
Die drei Abgeordneten werden mit der LNVG und den beteiligten Mitarbeitern des Wirtschaftsministeriums sich regelmäßig in den nächsten Wochen austauschen. Sie hoffen, dass für die Pendler dann endlich positive Veränderungen eintreten.

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