Neuigkeiten

08.09.2011, 11:48 Uhr
Gudrun Pieper im Gespräch mit Superintendent Ottomar Fricke

Walsrode.
Auf den ersten Blick haben Wirtschaftsförderung im Heidekreis und Kirche eher wenig miteinander zu tun. Auf den zweiten Blick sind die beiden Bereiche dann aber doch eng miteinander verknüpft. Dies diskutierte die Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper (CDU) kürzlich gemeinsam mit dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Karl-Ludwig Strelen und Superintendent Ottomar Fricke, bei dem sie zu Gast war.
 
“Eine aktive Wirtschaftsförderung in einer Region bedeutet den Erhalt und die Schaffung neuer Arbeitsplätze und vermeidet damit den Wegzug von Familien und zugleich auch den Verlust von Mitgliedern der Kirche”, verdeutlichte Fricke den Zusammenhang. Dies wirke sich wiederum positiv auf die Gemeindekasse und somit auch darauf aus, was Kirche seelsorgerisch leisten könne. Das sei wichtig für die Lebensqualität. Fricke wünschte sich, dass die Kommunen im Heidekreis bei dieser Aufgabe noch enger zusammenrücken. “Die Städte und Gemeinden im Heidekreis müssen das Konkurrenzdenken überwinden”, unterstrich Fricke.
Zudem sei auch bei jungen Pastoren die Tendenz zu beobachten, sich eher in der Stadt als im ländlichen Raum, um eine Pfarrstelle zu bewerben. “Das heißt wir brauchen ein attraktives Angebot an Kinderbetreuung und kultureller Vielfalt”, betonte er. Auch diese werde nur mit einer möglichst engen Kooperation und einem abgestimmten Vorgehen gelingen.
 
Pieper und Strelen unterstrichen, wie wichtig eine effektive Wirtschaftsförderung für eine Region sei. “Mit unserer guten Autobahnanbindung haben wir hervorragende Rahmenbedingungen, um im Wettbewerb um die Ansiedlung neuer Unternehmen bestehen zu können”, so Pieper. Dieses Potenzial gelte es künftig noch stärker zu nutzen. Der Heidekreis müsse sich als Gesamtregion darstellen. Mit dem Konzept ‚Heidekreis – Mitten in Niedersachsen – Mitten im Leben’ ist eine wichtige Grundlage geschaffen worden.
„Nur gemeinsam sind wir stark und können in unterschiedlichen Bereichen profitieren. Mir ist es nach wie vor wichtig, dass sich alle Akteure von Wintermoor bis Lindwedel, von Groß Häuslingen bis Marklendorf als eine starke Region verstehen und positionieren“, so Pieper abschließend

Diese Seite in einem sozialen Netzwerk veröffentlichen:

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Yahoo! Bookmarks
  • Windows Live
  • Yigg
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon