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01.09.2011, 08:49 Uhr
Segen und Fluch der B214
Gudrun Pieper besuchte das Ringhotel Bertram in Schwarmstedt
Schwarmstedt. Die CDU Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper hat das familiengeführte Hotel Bertram in Schwarmstedt im Rahmen ihrer Sommertour besucht.
 
Die Schwestern Andrea Backsmann und Cornelia Schenker haben das Unternehmen vor einigen Jahren von ihren Eltern übernommen und führen es seither im Team. Trotz insgesamt leicht rückläufiger Übernachtungen in der Region, konnte das Hotel Bertram einen leichten Anstieg verzeichnen.
 
“Die Bundesstraße 214 ist dabei Fluch und Segen zugleich”, stellte Cornelia Schenker fest. “Auf der einen Seite sind wir sehr froh, dass wir von den Durchreisenden profitieren können, aber auf der anderen Seite häufen sich doch die Beschwerden unserer Gäste, dass sie in der Nacht durch den zunehmenden LKW Verkehr nicht ruhig schlafen können. Dadurch haben sich Einbußen gerade im Tagungsbereich ergeben”. Die Abgeordnete sagte zu, dass Thema in der CDU Fraktion Schwarmstedt anzusprechen, um einen Antrag über eine Verkehrsberuhigung zumindest in den Nachtstunden zu stellen. “Ich weiß, dass in anderen Orte solche Lösungen bereits existieren”, so Pieper. Somit würde nicht nur die Lebensqualität der Gäste in Schwarmstedt ansteigen, sondern auch der Anwohner.
Die Schwestern befinden sich mit ihrem Familienbetrieb weiter auf der Erfolgsspur und planen bereits die nächsten Investitionen. So sei demnächst eine energetische und Lärm schützende Sanierung des Gebäudes geplant, erläuterte Andrea Backsmann. Hintergrund ist dabei, durch diese Maßnahme die Gästezahl zu steigern und Arbeitsplätze zu sichern und gegebenenfalls auszuweiten.
 
Weiteres Thema des Treffens der Unternehmerinnen mit der Abgeordneten war der Radtourismus, dem nach übereinstimmender Meinung eine stetig wachsende Bedeutung im Aller-Leine-Tal zukommt. “Einen weiteren Ausbau der Radwege insbesondere an der Landesstraße Richtung Mellendorf würden wir sehr begrüßen”, gaben die Schwestern Gudrun Pieper einen Wunsch mit auf den Weg. Gudrun Pieper betonte, dass sie sich bereits mit dem Verkehrsministerium im Gespräch befindet, da die L 190 auch Ausweichstrecke zur BAB 7 ist. Der Kreistag hat ebenfalls eine Prioritätenliste mit Zustimmung aller Parteien erstellt. „Ich hoffe, dass wir die Liste in den kommenden Jahren Stück für Stück im Zusammenschluss mit allen zuständigen Verwaltungen abarbeiten können. Von Bedeutung ist damit die Stärkung des wachsenden Radwandertourismus und auch der Sicherheit unserer Menschen“, so Pieper. “Ich fahre selbst gern Rad und weiß, dass an einigen Stellen noch Handlungsbedarf besteht.“
 

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