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30.03.2011, 08:19 Uhr
Vier Wochen unterwegs mit der CDU- Landtagsabgeordneten Gudrun Pieper
Mareike Rump absolvierte ein freiwilliges Praktikum bei der Landtagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden Gudrun Pieper (CDU) – und begleitete diese bei ihrer täglichen Arbeit.
Ausschusssitzungen, Bürgerforen, Mitgliederversammlungen und persönliche Gespräche, zwischendurch zusätzlich Pressearbeit, Terminabsprachen und das ist lange noch nicht alles. Vier Wochen durfte ich die Landtags-abgeordnete Gudrun Pieper bei Ihrer Arbeit begleiten und dabei auch einmal jene Seiten ihrer Arbeit kennen-lernen, die man als Normalbürger nicht wahrnimmt.
Denn zur Arbeit einer Landtagsabgeordneten gehört mehr als ein bisschen Wahlkreis-arbeit und einmal im Monat die Plenar-sitzungswoche. Als Landtags-abgeordnete ist man viel unterwegs, unter der Woche, am Wochenende, teilweise bis spät am Abend und oft ohne lange Pausen. Glücklicherweise bekommt sie dabei Unterstützung durch ihr Wahlkreisbüro. Auch die Parteiarbeit in der Kreisgeschäftsstelle in Walsrode konnte ich während meines Praktikums näher kennenlernen. Die Arbeit dort besteht aus viel Organisation und Koordination. Veranstaltungen werden organisiert, Termine angenommen und mit Frau Pieper abgesprochen, Bürgeranfragen beantwortet, die tägliche Presse aus dem Wahlkreis ausgewertet und vieles mehr.
Neben der Wahlkreisarbeit findet außerhalb der Plenarsitzungswoche auch die Ausschussarbeit statt. Zweimal konnte auch an einer Sitzung des Ausschusses für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration teilnehmen. Hierbei wurde mir noch einmal sehr bewusst, warum die deutschen Parlamente, sei es auf Bundes- oder auf Landesebene, als Arbeitsparlamente bezeichnet werden. Die inhaltliche Hauptarbeit wird hierbei nicht im Plenum verrichtet, wie es in einem Redeparlament der Fall ist, sondern in den Ausschüssen, die wie das Parlament selbst, nach Fraktionsstärke besetzt sind. Das Plenum dient letztlich dazu, über die im Ausschuss verhandelten Ergebnisse als Ganzes abzustimmen, und diese Entscheidung aus dem Parlament hinaus dem Volk zu kommunizieren.
Ich hatte des Weiteren das Glück, dass mein Praktikum auch die Plenarsitzungswoche vom 15. bis 18.März einschloss. Die Tagesordnung war straff organisiert und getagt wurde von morgens früh bis abends spät. Von „faulen Parlamentariern“ kann hier ganz gewiss nicht die Rede sein – auch dessen wurde ich mir noch einmal sehr bewusst.
Die letzte Woche meines Praktikums verbrachte ich in der Landesgeschäftsstelle der CDU Niedersachsen in Hannover. Hier stand noch einmal die strategische und inhaltliche Arbeit der Volkspartei im Vordergrund. Ich konnte an Besprechungen mit Ulf Thiele, dem Generalsekretär der CDU Niedersachsen, teilnehmen, lernte die Struktur der Partei kennen, half bei der Beantwortung von Bürgeranfragen und konnte am letzten Tag meines vierwöchigen Praktikums mit der Landesvorstandssitzung noch einen Höhepunkt miterleben.
Zusammenfassend gab mir dieses Praktikum einen hervorragenden Einblick in die Arbeit einer Landtagsabgeordneten, der CDU in Niedersachsen und in das aktuelle politische Tagesgeschehen. Es war eine wichtige praktische Erfahrung, die mich in meinem Studium der Politikwissenschaft ein großes Stück weiter bringt und die ich jedem, der sich für die Politik interessiert, wärmstens empfehlen kann.
 

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