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04.02.2011, 09:27 Uhr
Klinik Fallingbostel trägt sich mit Expansionsplänen
Grindel und Pieper beim neuen Geschäftsführer
Auf Einladung der CDU – Fraktion Bad Fallingbostel besuchten kürzlich die Abgeordneten Reinhard Grindel und Gudrun Pieper die Klinik Fallingbostel. Von der neuen Klinikleitung Wilfried Bissel ließen sie sich über die Zukunftspläne der Einrichtung informieren. „Bereits im vergangenen Jahr haben wir 1,5 Millionen Euro in die vorhandenen Gebäude investiert. In diesem Jahr werden wir weitere 1,4 Millionen in die Hand nehmen, um die Sanierungsarbeiten an den restlichen Gebäudeteilen vorzunehmen”, erläuterte Bissel. Aber Bissel beabsichtigt nicht nur in die vorhandene Gebäudestruktur zu investieren. Die Klinik trägt sich auch mit konkreten Erweiterungsplänen, insbesondere im Transplantationsbereich.
Bad Fallingbostel -
„Dazu benötigen wir neben weiteren Betten in der Rehabilitation auch weitere Krankenhausbetten. Diese Betten würden für die geplante Erweiterung der Nachbehandlung bei Nieren-, Leber- und Knochenmarktransplantierten benötigt“, beschreibt Bissel die Zukunftspläne der Klinik. Dadurch können dann neben Lungen- und Herztransplantierten Patienten alle „zu transplantierenden Organe“ in Bad Fallingbostel rehabilitiert werden. Der Antrag hierzu sei bereits an das Sozialministerium und die Kostenträger gestellt. „Damit wären wir in Deutschland das erste Klinikum, das alle Bereiche der Rehabilitation  von Organtransplantierten abdecken kann“, erklärte der Geschäftsführer nicht ohne Stolz. Insgesamt werden maximal rund 60 zusätzliche Rehabilitationsbetten erforderlich sein, um den Bedarf dafür abzudecken. Als starken Partner konnte die Klinik Fallingbostel das Universitätsklinikum Eppendorf und die Medizinische Hochschule Hannover gewinnen. Beide Partner setzen sehr auf die Erweiterung, zumal die bisherige Zusammenarbeit in den letzten Jahren äußerst positiv verlaufen ist. Daher konnten auch die für die neuen Indikationen nötigen Fachärzte  von der MHH gewonnen werden. Diese Erweiterung wäre jedoch nicht mehr im vorhandnen Gebäudebestand umsetzbar. „Dafür benötigen wir perspektivisch eine Aufstockung des Gebäudes oder einen Anbau”, machte Bissel die Dimension der Erweiterung deutlich.
 
Grindel und Pieper zeigten sich beeindruckt von den Plänen. Pieper sagte zu, sich beim Sozialministerium für eine Unterstützung einzusetzen.
 Gerade vor dem Hintergrund des drohenden Abzugs der britischen Streitkräfte gelte es dieses “Kompetenzzentrum für Transplantationsmedizin” als wichtigen Arbeitgeber der Region zu stärken, so der CDU-Fraktionsvorsitzender Gerhard Pickard. Es ist uns wichtig, dass die Arbeitsplätze in Bad Fallingbostel gesichtert sind und mit der Erweiterung wahrscheinlich noch ca. 15-20 Arbeitsplätze hinzukommen, so Pickard. „Die Klinik ist das beste Beispiel, dass Bad Fallingbostel auf dem richtigen Weg ist.
 
Die Klinik ist aber nicht nur ein wichtiger, sondern auch ein familienfreundlicher Arbeitgeber. So plant Bissel neben der neuen Unterkunft für die Patienten auch die Gründung einer klinikeigenen Kindertagesstätte für den Nachwuchs der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Reinhard Grindel verwies hierzu auf das Bundesprogramm, dass auch den Ausbau von Kindertagesstättenplätze fördert.
Auch die CDU-Fraktion Bad Fallingbostel sicherte ihre Unterstützung bei den baulichen Genehmigungs-Maßnahmen zu. „Uns als CDU-Fraktion ist es wichtig, dass Unternehmen, die in unsere Stadt investieren, keine Steine in den Weg gelegt werden.
 
Abschließend lobte Bissel ausdrücklich den Beschluss des Kreistages zur Neustrukturierung des Heidekreisklinikums. Durch die Stärkung der Kardiologie mit einem Linksherzkathetermessplatz  in Soltau steige die Chance, dass diese  Patienten anschließend zur Rehabilitation in die Klinik nach Fallingbostel kämen. Bisher sind zumindest die Patienten aus dem Nordkreis nach Bad Bevensen zur Herzkatheteruntersuchung überwiesen worden und dann auch dort in die Rehabilitation gegangen. Nun können wir diese Patienten in unserem Landkreis halten und sie nach der invasiven Behandlung in Soltau  anschließend hier in unserem Haus zur Rehabilitation aufnehmen. 

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