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30.11.2010, 08:19 Uhr
Gudrun Pieper besuchte Haus Zuflucht in Soltau.
Soltau. Auf Einladung des Beiratsvorstandes der Bewohner besuchte kürzlich die Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper das Seniorenheim Haus Zuflucht in Soltau. Die Seniorinnen und Senioren hatten den Wunsch geäußert über das neue Heimbewohnerschutzgesetz zu diskutieren und die Parlamentarierin kurzerhand in ihre Einrichtung eingeladen.
 
















Zu Beginn ihres Besuches konnte sich die Abgeordnete bei einem gemeinsamen Rundgang, mit dem Vorstand der Stiftung Michael Aufmkolk, dem Verwaltungsleiter Norbert Dieckmann und der Pflegedienstleiterin Eva Wendebourg einen Überblick über die großräumige Anlage verschaffen. “Momentan wohnen 244 Bewohner, überwiegend in Einzelzimmer, in unserer Stiftungseinrichtung“, so Michael Aufmkolk. “In der Stiftung Haus Zuflucht gibt es ganz unterschiedliche Häuser und Bereiche, die auf die Bedürfnisse der Bewohner zugeschnitten sind“, fügte die Pflegedienstleiterin hinzu.
Bei der anschließenden Diskussionsrunde nahm neben der Hausleitung der Sprecherkreis der Bewohner teil. Zur Diskussion stand die Veränderung im Heimbewohnerschutzgesetz. “Müssen wir überhaupt geschützt werden?”, wandte eine Bewohnerin ein.
 














Sicherlich lasse sich über die Namensgebung streiten. Allerdings sei es wichtig, dass die Qualität der Heime geprüft und verbessert werden und die Bewohner ihre Rechte “geschützt” wissen, so Pieper. Weitere Themen waren der Fachkräftemangel, Bezahlung von Pflegekräften und auch die Einführung des § 87 b zur Unterstützung von Demenzkranken. “Wir arbeiten intensiv an Lösungen, um auch in den nächsten Jahren den Bedarf an Pflegekräften decken zu können. Ein erster Schritt war die Festsetzung der Mindestlöhne im Pflegebereich, ein weiterer die Erhöhung der Ausbildungsplätze im Pflegebereich“, so Pieper. Die Politik ist gefordert, für gute Rahmenbedingungen zu sorgen. Dabei ist Niedersachsen in den vergangenen Jahren ein gutes Stück vorangekommen. Ein nächster Schritt auf diesem Weg ist nun das neue Heimbewohnerschutzgesetz. Die Einrichtungen müssten den Rahmen dann mit Leben füllen, da jedes Haus unterschiedliche Konzepte habe. „In diesem Haus spürt man, dass viel für seine Bewohnerinnen und Bewohner getan wird“, bemerkte Pieper zum Abschluss ihres Besuches.
 

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