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30.06.2010, 08:36 Uhr
Wasserbüffel an der Aller
Besuch auf dem Biohof Eilte mit dem ehemaligen Landwirtschaftsminister Heiner Ehlen













Gewöhnlich prägen auf den Weiden in der Heide schwarz- oder rotbunte Rinder das Landschaftsbild. Anders ist es in der Allermarsch in Eilte. Dort hat seit einigen Jahren eine Herde italienischer Wasserbüffel ihre Heimat. Welch leckeren Mozzarella aus der Milch dieser Tiere hergestellt werden kann, davon kann die Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper (CDU) aus eigener Erfahrung berichten, da sie den Käse auf dem Schwarmstedter Bauernmarkt bereits kauft.  Als sie jetzt im Rahmen ihrer Sommertour den Biohof Eilte besuchte, hatte sie Gelegenheit die Tiere auf der Weide zu erleben. 

Eilte -

Bereits 2004 holte Tino Bullmann, neben Heiner Helberg einer von zwei Betriebsleitern, fünf italienische Wasserbüffel auf den Betrieb. „Mittlerweile ist die Herde auf 40 Tiere angewachsen und der Mozzarella hat einen stetig  wachsenden Freundeskreis unter den Verbrauchern der Region“, erzählte Helberg. Die Liebhaber des Eilter Bauernkäses können die Produkte aber nicht nur in dem hofeigenen Laden erwerben, sondern  auch an einer  Büffel-Tour teilnehmen, um informatives über Wasserbüffel, Biolandwirtschaft und Käseherstellung zu erfahren. „Zudem vertreiben wir unseren Käse über zahlreiche Bauernmärkte in der Region und in einigen Lebensmittelgeschäften“, so der Landwirt weiter. 

Neben den Wasserbüffeln hat die Biohof Eilte GbR aber auch eine 65-köpfige Milchviehherde. Etwa die Hälfte der Milch wird in der hofeigenen Käserei verarbeitet. Die restliche Milch wird an eine Molkerei geliefert.

Der Ackerbau ist ein weiteres Standbein des Betriebes. Neben Kartoffeln werden auf rund 30 Hektar Zwiebeln angebaut. „Damit sind wir der größte Bioproduzent von Zwiebeln in ganz Deutschland“, berichtete Helberg nicht ohne Stolz.
Heiner Helberg ist zwar Biolandwirt aus Überzeugung. Das heißt aber nicht, dass moderne Technik nicht auch in diesem Zweig der Landwirtschaft Einzug halten würde. Seit kurzem werden die Milchkühe des Betriebes mit einem Melkroboter gemolken. „Die Technik erleichtert uns die Arbeit gewaltig. Der Computer sammelt Daten über unsere Tiere und wertet sie aus. Aber das Auge des Herrn kann eine noch so modern Technik nicht ersetzen“, erzählte Helberg mit einem Schmunzeln. „Ich weiß beim ersten Blick wie es den Tieren geht und ob sie sich wohlfühlen.

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