Neuigkeiten

22.06.2010, 09:32 Uhr
Gudrun Pieper besuchte den Dorotheenhof in Schwarmstedt

Schwarmstedt. Ein Haus zum Wohlfühlen. Mit diesem Slogan wirbt das Seniorenpflegeheim SOZIALKONZEPT »Dorotheenhof« in Schwarmstedt. Dass diese Aussage nicht zuviel versprochen hat, davon konnte sich die Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper (CDU) kürzlich bei einem Besuch der  Einrichtung überzeugen. Schon das Foyer wirkt sehr einladend.  „Wir können 143 Bewohner in vier Wohnbereichen bei uns aufnehmen“, erläuterte Heimleiterin Marlis Schulz-Liesegang. Alle Gemeinschaftsräume und die 97 Einzel- und 23 Doppelzimmer seien auf die Anforderungen abgestimmt, die das Alter mit sich bringe.

Pieper, die auch Mitglied des Sozialausschusses des Niedersächsischen Landtages ist, zeigte sich besonders an der ärztlichen Versorgung des Dorotheenhofes interessiert. Auch hier konnte die Leiterin nur Positives berichten. „Eine ausreichende medizinische Versorgung für unsere Bewohnerinnen und Bewohner ist sichergestellt. Die Kooperation mit den ortsansässigen sowie auch mit den umliegenden Ärzten läuft gut“, berichtete Schulz-Liesegang. Gudrun Pieper betonte, dass das Beispiel Dorotheenhof zeige, wie wichtig eine  flächendeckende hausärztliche Versorgung gerade im ländlichen Raum sei.  Sie erwähnte in diesem Zusammenhang, dass gerade diesbezüglich eine weitere Anhörung zur hausärztlichen Versorgung im Landtag stattgefunden hat und die Kontakte und Gespräche mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KVN) in der Vergangenheit zu einem positiven Ergebnis für die Gemeinde Schwarmstedt geführt haben.














Ein weiteres Thema des Gespräches war der Fachkräftemangel. “Es gibt verschiedene Wege diesem Mangel an ausgebildetem Fachpersonal entgegenzutreten”, so Pieper. Eine Überlegung sei, Fachkräften aus dem  europäischen Ausland die Anerkennung ihrer Ausbildung in Deutschland zu erleichtern. Sozialministerin Aygül Özkan hat dies als Anregung bereits in die parlamentarische Diskussion gegeben. „Die hoch motivierten Pflegekräfte sind gut ausgebildet und benötigen lediglich eine Weiterbildung im Hinblick auf die in Deutschland geltenden Standards“, erläuterte sie. Malis Schulz-Liesegang begrüßte die  Überlegungen. “Wir haben bislang nur positive Erfahrungen mit Kräften aus dem europäischen Ausland gemacht“, so die Heimleiterin. Voraussetzung sei aber die Beherrschung der deutschen Sprache.
Damit sich die Pflegekräfte künftig noch stärker den Bewohnerinnen und Bewohnern des Dorotheenhofes widmen können, wird die Einrichtung auf das sogenannte Blister-System umstellen. Bei diesem System handelt es sich um verschweißte Medikamententütchen, die pro Medikamentengabe mit den Medikamentenbezeichnungen, dem Einnahmezeitpunkt und dem Bewohnername beschriftet sind. Die Vorbereitungen und Absprachen mit der Apotheke  liefen bereits, so Schulz-Liesegang. “Es würde den Mitarbeitern Zeit sparen, wenn Sie die Medikamente nicht mehr zuteilen müssten. Somit bleibt mehr Zeit für die Bewohner, was am wichtigsten ist”.
Der abschließende Rundgang durch die Einrichtung verschaffte der CDU-Landtagsabgeordneten einen aktuellen Überblick. „Der Dorotheenhof ist für die Zukunft gut aufgestellt“, bemerkte Pieper abschließend.
 

Diese Seite in einem sozialen Netzwerk veröffentlichen:

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Yahoo! Bookmarks
  • Windows Live
  • Yigg
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon