Neuigkeiten

14.04.2010, 09:47 Uhr
Heidebahnhöfe bleiben erhalten!

















Im Vorfeld des Ausbaus der Heidebahn mit seinen Streckenabschnitten Bennemühlen – Walsrode sowie Buchholz – Soltau kam es zu einer erneuten Diskussion ob Haltepunkte an der Strecke geschlossen werden müssten. Die neuen Möglichkeiten durch erhöhte Streckengeschwindigkeiten einen Reisezeitgewinn umzusetzen, hatte zur Folge, dass die drei Heidebahnhöfe Wintermoor, Büsenbachtal und Suerhop von der Schließung akut bedroht waren.
 

 

Die beteiligten Landtagsabgeordneten Heiner Schönecke und Dr. Karl-Ludwig von Danwitz und Gudrun Pieper der CDU sowie die betroffenen Bürgermeister Dirk Bostelmann, SG Tostedt, Wilfried Geiger, Buchholz und Ulrich Kasch, Schneverdingen haben in mehreren Gesprächsrunden die Situation vor Ort erörtert und mit dem Vorstand der LNVG in Hannover Lösungsmöglichkeiten besprochen.
 
Wie der Vorstandssprecher Hans-Joachim Menn jetzt mitteilt, wird der neue Fahrplan ab Dezember 2011 diese Schließungen nicht mehr vorsehen. Da die eingleisige Heidebahn nur an bestimmten Stellen Begegnungsverkehr zulässt, hatte man es mit einer schwierigen Fahrplangestaltung zu tun. Unsere Erwartungen die Stationen nicht zu schließen und gleichzeitig die Metronom-Züge im Stundentakt zu erreichen, werden voll umfänglich erfüllt. Allerdings wird sich der mögliche Reisezeitgewinn in Grenzen halten. Die LNVG regt an, dass spätestens nach der Fertigstellung des Mittelabschnittes zwischen Soltau und Walsrode eine erneute Überprüfung stattfinden muss. Die zur Disposition stehenden Bahnhöfe müssen dann deutlich über 200 Ein- und Aussteiger täglich vorweisen.
 
Hans-Joachim Menn, Geschäftsführer LNVG: „Die dauerhafte Erhaltung werden wir von der Nachfrageentwicklung an diesen Stationen abhängig machen.“
 
Der wichtige Ausbau des Mittelabschnittes zwischen Walsrode und Soltau wird 2013 in Angriff genommen. Gudrun Pieper, Walsrode: „Es ist gut, dass der Ausbau im Zeitplan jetzt umgesetzt wird. Auf dieses Signal haben wir lange gewartet“.
 
Die touristischen Angebote im Landkreis Soltau profitieren insgesamt von der neuen Fahrplangestaltung der Heidebahn. Bürgermeister Kasch, Schneverdingen: „Durch die verbesserte Anbindung kann Wintermoor touristisch noch mehr anbieten.“
 
Die Vorgaben der LNVG, dass die von der Schließung bedrohten Bahnhöfe in Zukunft deutlich mehr als 200 Ein- und Aussteiger aufweisen müssen, ist für Wintermoor eine Herausforderung. Karl-Ludwig von Danwitz, Schneverdingen: „Der Bahnhof Wintermoor bleibt erhalten, dass ist ein großer Erfolg für unsere Gemeinde.“
 
Dass beide Bahnhöfe an der Heidebahn in der Samtgemeinde Tostedt erhalten bleiben ist für die Gemeinde Handeloh zukunftsweisend. Bürgermeister Bostelmann, Tostedt: „Für die Gemeinde Handeloh ist die Heidebahn ein wichtiger Standortvorteil. Ich rufe die Bürgerinnen und Bürger hier dazu auf, die Haltestellen rege zu nutzen, damit wir gegenüber der LNVG Argumente gegen eine Schließung haben. Es nützt die Forderung nach Erhalt der Haltestelle Büsenbachtal nichts, wenn nicht ausreichend Personen ein- und aussteigen.“
 
Für die Stadt Buchholz und seinen gut ausgebauten ÖPNV ist es zwingend notwendig, dass die Vertaktung der Heidebahn auf den Metronom dem Großteil der Pendler ein gutes Angebot bringt. Bürgermeister Geiger, Buchholz: „Der Bahnhof Suerhop ist ein wichtiger Baustein in unserem Pendlerangebot. Es ist hervorragend, dass er neben Holm-Seppensen bleibt.“
 

Heiner Schönecke abschließend: „Der gemeinsame Einsatz der beteiligten Gemeinden und Abgeordneten hat sich gelohnt. Die Pendler profitieren davon".

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