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11.03.2009, 16:45 Uhr | Geschrieben von Kristin Kühling
Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper besucht Walsroder Tafel
Walsrode. Seit mittlerweile 11 Jahren arbeiten die Helferinnen und Helfer ehrenamtlich, mit nicht endender Motivation, für die Tafel. „Wir sichern natürlich nicht die Grundversorgung, aber wir können etwas helfen“, so Ursula Meyer, 1. Vorsitzende der Walsroder Tafel e.V.
Gudrun Pieper verteilt Erbsensuppe an die Gäste der Walsroder Tafel

Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper (CDU) konnte sich bei einem Besuch bereits zum zweiten Mal von der Notwendigkeit dieser Institution, die nur von Spenden und Beiträgen lebt, überzeugen. Sie verteilte bei der Gelegenheit Erbsensuppe an die Gäste. Die 2. Vorsitzende, Ursula Büch, erklärt, dass es damals mit 11 Gästen angefangen hat. Momentan kommen wöchentlich ca. 170 Personen, die gegen eine Spende von 1€ pro Erwachsenem, Lebensmittel für sich und ihre Familien abholen. Insgesamt werden so Lebensmittel an 500 nachweislich bedürftige Menschen ausgegeben.

Unter der Woche fahren Mitarbeiter fast alle Supermärkte, Bäckereien und Fleischereien in der Region an, und verladen die Lebensmittelspenden in den Kühlwagen. Diese werden allerdings erst nach genauer Überprüfung weitergegeben. Vorstandsmitglied Rosel Thon ergänzt: „Jeder Artikel geht mindestens einmal durch unsere Hände, bevor wir ihn bedenkenlos austeilen.“ Außer der Tafel in Walsrode gibt es Ausgabestellen in Schwarmstedt und Bad Fallingbostel. Für bedürftige Gäste aus Bomlitz wird die Ware z.Zt. noch abgeholt. Sind Freitags nach der Ausgabe „Reste“ werden diese der Einrichtung „Weniger und mehr, hol ab oder bring her“ in Rethem gespendet. Jeden Freitag gewährleisten ca. 25-30 Helferinnen und Helfer in Walsrode den reibungslosen Ablauf bei der Ausgabe. Dort gibt es zusätzlich Kuchen, belegte Brote, Getränke und eine warme Mahlzeit. Kleiderspenden können im „Kleiderstübchen“ ebenfalls entgegengenommen werden.

Gudrun Pieper, die bei der Essensausgabe auch persönliche Gespräche mit den Gästen führen konnte, sicherte zu sich in nächster Zeit erneut zu engagieren und bot ihre Hilfe für einen ganzen Tag an. „Ich finde es wichtig, diese Arbeit zu unterstützen, ob mit helfender Hand, ob mit Lebensmitteln oder auch finanziell. Die Gäste sind sehr dankbar und mittlerweile gibt es auch freundschaftliche Kontakte. Das motiviert auch mehr zu tun“, so Gudrun Pieper abschließend.

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