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11.02.2010, 09:55 Uhr
Gudrun Pieper besuchte “De Teestuv” in Bomlitz
Gut ein Jahr ist es jetzt her, dass “De Teestuv” in Bomlitz ihre Pforten öffnete. Seither erfreut sich die Einrichtung der Sozialstation Bad Fallingbostel, die in den Räumen der ehemaligen Gaststätte im Waldstadion Unterschlupf fand, einer ständig wachsenden Gästeschar. Die Gäste das sind insbesondere Menschen mit demenziellen Einschränkungen und deren Angehörige. Sie finden in “De Teestuv” Betreuung und Beratung durch die Leiterin Elsbeth Heerlein mit ihrem ehrenamtlichen Helferteam. Das einjährige Jubiläum und der hervorragende Ruf der Einrichtung weit über die Grenzen der Gemeinde Bomlitz hinaus, waren Grund genug für die Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper (CDU) “De Teestuv” zu besuchen.
Bomlitz -
„Wir bieten insbesondere die Möglichkeit, Geselligkeit in einem auf die speziellen Bedürfnisse zugeschnittenen Rahmen zu erfahren“, erläutere Elsbeth Heerlein. Natürlich gebe es anfangs eine Hemmschwelle. „Aber wer einmal hier war, der kommt immer wieder“, berichtete die Leiterin nicht ohne Stolz. Die Einrichtung steht auch den Angehörigen offen. Ihnen steht Elsbeth Herrlein mit Rat und Tat zur Seite, um den Alltag mit einem dementen Angehörigen zu meistern. Dabei besteht auch die Möglichkeit, dass die Helferinnen und Helfer stundenweise die Betreuung in den eigenen vier Wänden übernehmen, so dass pflegende Angehörige einmal unbesorgt eigene Interessen wahrnehmen können. „Ein freier Nachmittag kann echte Entspannung von einem nicht immer einfachen Pflege- und Betreuungsalltag sein“, so Herrlein.
 
Angesichts des großen Zuspruchs den „De Teestuv“ erfährt, trägt sich die Einrichtung bereits mit Erweiterungsgedanken. „Wir würden gern unser Angebot in Richtung Tagespflege erweitern“, erläuterte die Geschäftsführerin des Paritätischen Verein SFA e.V. Dagmar Kosinski. Platz genug sei vorhanden. Dies setze jedoch ausgebildete Fachkräfte voraus und ziehe somit einen steigenden Kostenrahmen nach sich.
 
Gudrun Pieper lobte den Einsatz insbesondere der zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. „Angesichts einer älter werdenden Gesellschaft brauchen wir Einrichtungen wie „De Teestuv“, wo Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe gelebt wird. Sie ermöglichen es den Menschen möglichst lang ein selbstbestimmtes Leben in ihrer gewohnten Umgebung zu führen“, betonte die Abgeordnete und sagte der Einrichtung bei den Erweiterungsplänen ihre Unterstützung zu.

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