Neuigkeiten

12.03.2009, 16:41 Uhr | Geschrieben von Kristin Kühling
Ein geschlossener Kreis
Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper besucht Montessori-Kinderhaus

„Es entsteht ein geschlossener Kreis. Denn mit der Eröffnung der Montessori-Schule auch unsere pädagogisch-konzeptionelle Arbeit fortgeführt werden“, erläuterte Johanne Schuh, Leiterin des Montessori-Kinderhauses, die kürzlich von der Landtagsabgeordneten Gudrun Pieper (CDU) in ihrer Einrichtung besucht wurde. „Eine intensive Kooperation zwischen Kinderhaus und Schule stellt für alle Beteiligten eine große Bereicherung dar. Deshalb engagiere ich mich auch gerne für das Zustandekommen dieser Schule“, so Frau Schuh. Die Schule soll nach den Sommerferien in den Räumlichkeiten der Lebenshilfe eröffnet werden, ist aber nicht an den vorherigen Besuch eines Montessori-Kinderhauses gebunden.

Gudrun Pieper, selber von Beruf Pädagogin, zeigte sich begeistert vom Montessori-Konzept. Ein wichtiges Element dieser Pädagogik ist nach Maria Montessori, die Kinder zur Selbstständigkeit zu erziehen: „Hilf mir es selbst zu tun.“ Die pädagogische Arbeit im Montessori-Kinderhaus hat das Ziel, eine umsichtige auf die individuellen Bedürfnisse bezogene Entwicklungsförderung und –begleitung zu gewährleisten. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, nehmen die Erzieherinnen jährlich an zahlreichen Fortbildungen teil. In Anbetracht dessen waren sich Frau Pieper und Frau Schuh einig, dass die Erzieherausbildung generell auf ein höheres pädagogisches Niveau, mit Fachhochschulabschluss, angepasst werden sollte. Pieper ergänzte, dass in diesem Fall allerdings auch das Gehalt entsprechend ausfallen müsste.

„Leider bekommen wir vom Land Niedersachsen keine Personalkostenzuschüsse, weil wir ein privater Kindergarten sind“, merkte Frau Schuh an. Nach Ansicht der Landtagsabgeordneten sei allerdings die Gleichstellung zu staatlichen Einrichtungen besonders wichtig, um die besondere Angebotsvielfalt weiterhin zu gewährleisten. Die Einrichtung wird überwiegend von Kindern aus eher finanziell besser gestellten Familien besucht. Die Intention war es jedoch, Kindern unabhängig von Nationalität, Religion und sozialer Herkunft den Besuch im Montessori-Kinderhaus zu ermöglichen. Doch es sei schwierig, die dafür anfallenden Kosten zu decken. Frau Pieper unterbreitete den Vorschlag daraus ein Pilotprojekt zu entwickeln und sicherte zu, das Kinderhaus erneut mit der Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann zu besuchen.

Diese Seite in einem sozialen Netzwerk veröffentlichen:

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Yahoo! Bookmarks
  • Windows Live
  • Yigg
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon