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09.04.2009, 16:37 Uhr
Lösung der hausärztlichen Versorgung im Südkreis in Sicht
Wie jetzt die CDU Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper bekannt gab, wird nach einer Lösung für die hausärztlichen Versorgung in Schwarmstedt und Umgebung weiterhin intensiv gesucht.

Gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung (KVN) in Verden und Hannover hat sie in mehreren Gesprächen immer wieder auf die unzureichende Versorgung aufmerksam gemacht.

„Nun scheint eine Lösung in Sicht zu sein, denn nach Auskunft des Geschäftsführers der Kassenärztlichen Vereinigung Verden, Herrn Schmitz, sind mehrere Bewerber im Gespräch, die sich in Schwarmstedt ansiedeln würden. Auch für Hodenhagen zeichnet sich eine Lösung ab. Die Kassenärztliche Vereinigung Verden führt hierzu bereits intensive Gespräche“, so Pieper auf Nachfrage.

Grundsätzlich weist die Landtagsabgeordnete auf die kooperative Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung hin. „Ich habe immer ein offenes Ohr gefunden und dabei den Eindruck gewinnen können, dass hier sehr intensiv an einer guten Lösung gearbeitet wurde. Nur leider sind Allgemeinmediziner nicht immer gleich greifbar oder anders herum gesagt – durch die lange Ausbildung und die bisherigen vielen Notdienste gehört dieser Beruf nicht immer zu den attraktivsten“, so die Landtagsabgeordnete.

Um hier jedoch die Attraktivität zu steigern, hat der Landkreis bereits reagiert: mit Einrichtung des Medizinischen Versorgungszentrums in Walsrode hat es eine deutliche Entspannung gegeben.

Ebenso hat der Niedersächsische Landtag die Vorschläge der Landtagsfraktionen von CDU und FDP beschlossen, die auf eine gesicherte ortsnahe hausärztliche Versorgung zielen. Daher gilt es bereits in der allgemeinmedizinischen Aus- und Weiterbildung entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

„So schlagen die Koalitionsfraktionen vor, dass Studierende der Humanmedizin innerhalb des Praktischen Jahres acht Wochen im Bereich der Allgemeinmedizin absolvieren müssen. Damit erhalte die Rolle der Allgemeinmedizin in der ärztlichen Ausbildung eine höherwertige Rolle“, so Gudrun Pieper. Zudem könnten Stipendien an Studierende vergeben werden, die sich verpflichten, in einem unterversorgten Gebiet zu arbeiten. „Solche Anreize könnten die Bereitschaft wecken, sich auch dauerhaft dort niederzulassen“, so Pieper abschließend.

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