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30.09.2017, 08:10 Uhr
Ein Traum geht in Erfüllung
Dorfmark. Für die DLRG Ortsgruppe Fallingbostel geht ein großer Herzenswunsch in Erfüllung: ein Zentrum der Rettungsorganisation für die Vogelpark-Region. Von der Notwendigkeit neuer Räumlichkeiten konnte sich kürzlich die CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper überzeugen. Der Vorsitzende der DLRG-Stiftung Wasserrettung im Altkreis Fallingbostel Hans-Hermann Höltje und die beiden Vorsitzenden der Ortsgruppe Fallingbostel Petra Grote und Arne Röhrs führten die Abgeordnete durch die derzeitige Fahrzeughalle in Dorfmark und erläuterten die Problematik.

„Momentan sind Fahrzeuge, Anhänger, Katastrophenschutzmaterial und Kleidung an fünf verschiedenen Stellen untergebracht. Um künftig unsere Einsätze schneller und effektiver durchführen zu können, möchten wir unser Gerät und Material zentral an einem Ort unterbringen“, berichtet Höltje.

Problematisch sei im Winter auch der unbefestigte Zufahrtsweg. Es sei bereits vorgekommen, dass keine Möglichkeit bestand, die Halle zu erreichen.

Ab Januar 2018 sollen die misslichen, mitunter auch zeitraubenden Umstände, um für die nächsten Einsätze gerüstet zu sein, nun ein Ende haben. Dann bezieht die DLRG ihren neuen Standort im Gewerbegebiet Bad Fallingbostel. Mit einer Grundfläche von etwa 630 Quadratmetern, biete das Gebäude ausreichend Raum für Fahrzeuge, Rettungsboot und sämtliches Gerät. Darüber hinaus soll der Komplex Schulungs- und Sanitärräume, Seminarküche sowie Büros enthalten. Die Vorsitzenden berichteten zudem, dass es genug Platz gebe, um weitere Vereine in dem Gebäude unterzubringen. Darüber hinaus bestehe, aufgrund des weitläufigen Geländes, die Möglichkeit der weiteren Expansion.

Schon weit gekommen sind die DLRG-Verantwortlichen mit der Finanzierung. Mittlerweile sind weit über 80 Prozent aus Zuschüssen, Spenden und aus eigenen Mitteln zusammengekommen. Im Wirtschaftsausschuss des Landkreises wurden die Planungen bereits vorgestellt. Der Kreistag genehmigte ebenfalls einen Zuschuss. Doch reicht das nicht aus: „Um die Zukunft des DLRG Zentrums dauerhaft zu sichern, sind wir für Spenden und Unterstützung jeglicher Art sehr dankbar“, so Höltje.

 

Nach dem Rundgang erklärte Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper: „Die DLRG ist ein starker Verein mit vielen engagierten und kompetenten Mitgliedern, deshalb freue ich mich sehr, dass die ehrenamtlichen Lebensretter nun unter zeitgemäßen Bedingungen für die Sicherheit am und im Wasser sorgen können und im Katastrophenfall den Menschen in Not schneller helfen können.“

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